Laut Umfrage beurteilen aktuell mehr als 90 Prozent der Ingenieurbüros ihre wirtschaftliche Lage als gut beziehungsweise sehr gut. Sorgen macht den VBI-Mitgliedern allerdings der Arbeitsmarkt. Grafik: VBI

2019-03-11T12:35:19Z Fachkräftemangel bremst Planerkonjunktur

Die im Verband Beratender Ingenieure (VBI) zusammengeschlossenen Ingenieurunternehmen sind unverändert optimistisch in das neue Wirtschaftsjahr gestartet. Das geht aus der kürzlich in Berlin vorgestellten VBI-Konjunkturumfrage 2019 hervor, an der 417 Ingenieurbüros teilnahmen. Danach gibt es entgegen der allgemein eingetrübten konjunkturellen Aussichten für die deutsche Wirtschaft bislang keine Hinweise auf einen nachlassenden Auftragsboom bei den unabhängigen Planungsbüros.
Laut Umfrage beurteilen aktuell mehr als 90 Prozent der Ingenieurbüros ihre wirtschaftliche Lage als gut beziehungsweise sehr gut. Sorgen macht den VBI-Mitgliedern allerdings der Arbeitsmarkt. So beklagen inzwischen 87 Prozent die zunehmend schwierigere und langwierigere Suche nach qualifiziertem Personal. Die grundsätzlich weiterhin positive Grundstimmung in den Bauplanungsbüros basiert auf der anhaltend guten Nachfrage nach Planungs- und Beratungsleistungen sowie einem soliden aktuellen Auftragsbestand. Ausdruck der anhaltend guten Planerkonjunktur sind die bei 55 Prozent der Umfrageteilnehmer gestiegenen Umsätze 2018.
„Der Fachkräftemangel entwickelt sich allerdings zunehmend zur Wachstumsbremse für unsere Büros, deren Leistungsfähigkeit maßgeblich von hochqualifizierten, kreativen und engagierten Mitarbeitern bestimmt wird“, kommentiert VBI-Präsident Jörg Thiele.

zuletzt editiert am 24. August 2020
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