Beim Recycling von PU-Schaumdosen haben Bautischler und Fensterbauer die Nase vorn. Das ist das Ergebnis einer Studie, die B+L Marktdaten im Auftrag der PDR Recycling durchgeführt hat. Demnach sammeln 67 Prozent der Handwerker aus dieser Branche PU-Schaumdosen und geben sie zum Recycling zurück. Damit sammelt die Fensterbrache durchschnittlich fünf Prozent mehr Dosen als der Durchschnitt aller PU-Schaumverarbeitenden Gewerke.
Fensterbauer sind beim Recycling von Bauschaumdosen spitze. Foto: PDR (Quelle: PDR)

2020-08-11T22:00:00Z Fensterbauer beim PU-Schaumdosen-Sammeln führend

Beim Recycling von PU-Schaumdosen haben Bautischler und Fensterbauer die Nase vorn. Das ist das Ergebnis einer Studie, die B+L Marktdaten im Auftrag der PDR Recycling durchgeführt hat. Demnach sammeln 67 Prozent der Handwerker aus dieser Branche PU-Schaumdosen und geben sie zum Recycling zurück. Damit sammelt die Fensterbrache durchschnittlich fünf Prozent mehr Dosen als der Durchschnitt aller PU-Schaumverarbeitenden Gewerke.

Knapp ein Drittel der von Schreinern und Fensterbauern verbrauchten Dosen gehen direkt an den Handel zurück. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um den Fachgroßhandel. Rund 20 Prozent bevorzugen den Rücknahmeservice für gebrauchte Bauschaumdosen von PDR. Das Unternehmen ist seit über 25 Jahren auf das stoffliche Recycling von PU-Schaumdosen spezialisiert. Der Rest der ordnungsgemäß entsorgten Dosen kommt über die kommunalen Sammelstellen und private Entsorger in den Wertstoffkreislauf zurück.

PU-Schaumdosen sind vom Gesetzgeber als gefährlicher Abfall zum Recycling eingestuft und müssen deswegen von anderen Abfällen getrennt gesammelt und entsorgt werden. Dass die Rückgabequote bei den Fensterbauern besonders hoch ist, führen die B+L Experten darauf zurück, dass die Unternehmen der Bauelemente-Zielgruppe einen relativ hohen Bedarf an Bauschaumdosen haben. Deswegen werde in den Betrieben häufig gesammelt, heißt es in der Studie.

zuletzt editiert am 25. August 2020
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