Arbonia
Hauptsitz der Arbonia in Arbon/Schweiz. Foto: Arbonia

Schweizer Arbonia präsentiert Jahresergebnisse für 2016

Gebäudezulieferer Arbonia, Arbon/Schweiz,hat seine Jahresergebnisse für 2016 präsentiert. Der Konzernumsatz wuchs gegenüber Vorjahr um 5,7 Prozent auf 995,4 Millionen Schweizer Franken (umgerechnet 931,8 Millionen Euro), 2015 waren es 941,4 Millionen Schweizer Franken (881,2 Millionen Euro), währungs- und akquisitionsbereinigt um 0,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr erzielte Arbonia erste Verbesserungen bei der operativen Performance. Das Ebitda erhöhte sich auf 68,7 Millionen Schweizer Franken (64,3 Millionen Euro), womit es sich gegenüber dem von Umstrukturierungen geprägten Vorjahr mehr als verdoppelte und nun bei 6,9 Prozent des Umsatzes liegt. Das Ebit beträgt 29,1 Millionen Schweizer Franken (27,2 Millionen Euro). Die Arbonia Gruppe erzielte im Berichtsjahr wieder ein positives Unternehmensergebnis nach Steuern im Umfang von 7,6 Millionen Schweizer Franken (7,1 Millionen Euro), nach einem hohen Verlust im Vorjahr. Die zum 31. Dezember 2016 erstmalig erfolgte Einbeziehung der im Geschäftsjahr akquirierten Looser Gruppe in den Konzernabschluss schlägt sich im Geschäftsjahr nur in der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016 nieder. 

Die Bilanzsumme der Arbonia zum 31. Dezember 2016 hat sich aufgrund der Übernahme der Looser Gruppe auf 1,523 Milliarden Schweizer Franken (1,426 Milliarden Euro) gegenüber 900,5 Millionen Schweizer Franken (842,9 Millionen Euro) im Vorjahr erhöht.

Die Arbonia vereinfacht die Bezeichnungen der beiden Divisionen „Gebäudehülle“ und „Gebäudesicherheit“ und stellt die jeweiligen Geschäftsbereiche in den Vordergrund: Die Divisionen lauten nun „Fenster“ und „Türen“.  

Die Division Gebäudetechnik erzielte im Berichtsjahr, begleitet durch die zeitanteilige Wirkung von zwei erfolgten Akquisitionen, ein Wachstum von 5,3 Prozent, währungs- und akquisitionsbereinigt wuchs der Umsatz um 1,1 Prozent.

Die in 2015 angekündigte Verlagerung der Kunststoff-Fensterproduktion von Villeneuve (CH) nach Pravenec (SK) wurde erfolgreich abgeschlossen und die Vorbereitungen zur in diesem Jahr stattfindenden Verlagerung der Holz/Aluminium-Fensterproduktion von Altstätten (CH) nach Langenwetzendorf (D) schreiten planmässig voran.

Der erwirtschaftete Umsatz der Division Türen resultierte in diesem nach Unternehmensangaben turbulenten Jahr um 6,2 Prozent über dem Vorjahresniveau, währungs- und akquisitionsbereinigt entsprach dies einem Wachstum von 4,5 Prozent. In der Schweiz machte sich bei der Business Unit Profilsysteme der nach wie vor verschärfte Wettbewerbs- und Preisdruck ausländischer Anbieter als Nachwirkung der Aufhebung des Euro–Mindestkurses deutlich bemerkbar. Die aus der Looser-Transaktion übernommenen Türengesellschaften Prüm, Garant und Invado verzeichneten einen Nettoumsatz von 238,8 Millionen Schweizer Franken (223,5 Millionen Euro), was einer signifikanten Steigerung zum Vorjahr von 11,1Prozent entspricht. Die starke Nachfrage im Wohn- und Nichtwohnbau in Deutschland, die positiven Marktbedingungen in Polen sowie Effekte aus umgesetzten Maßnahmen zur Engpassbeseitigung und Produktivitätssteigerung und somit die Erhöhung von Lieferbereitschaft und -geschwindigkeit waren die Haupttreiber für diese positive Entwicklung.

Die Arbonia rechnet für das Geschäftsjahr 2017 mit einem Nettoumsatz in der Größenordnung von über 1,3 Milliarden Schweizer Franken (1,2 Milliarden Euro). Die Unternehemnsgruppe sieht sich auf dem richtigen Weg, die strategischen und finanziellen Ziele für das Jahr 2018 zu erreichen – angepasst an die veränderte Ausgangslage nach den Akquisitionen. Das Unternehmen strebt an, ab 2019 einen substanziellen Free Cashflow zu generieren und im selben Jahr wieder in der Lage zu sein, eine Dividende auszuschütten.



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