Fensterfertigung in Deutschland
Laut Branchenradar Fenster in Deutschland, Frankreich und der Schweiz 2017 wird Deutschland seiner Rolle als Lokomotive einmal mehr gerecht. Foto: Redaktion/kosi

Deutschland schiebt europäischen Fenstermarkt an

Der westeuropäische Fenstermarkt hat 2016 die Trendwende geschafft. In der Region Deutschland-Frankreich-Schweiz wuchsen die Herstellererlöse wieder um 1,5 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zu 2015 wuchsen die Erlöse somit um 140 Millionen Euro. Deutschland wird laut Branchenradar Fenster in Deutschland, Frankreich und der Schweiz 2017 dabei seiner Rolle als Lokomotive einmal mehr gerecht. Der Marktumsatz erhöhte sich im letzten Jahr um 3,8 Prozent auf knapp vier Milliarden Euro. Angeschoben wurde der Markt sowohl vom Neubau als auch dem Renovierungsgeschäft sowie allen Gebäudetypen.

Der französische Fenstermarkt schaffte indessen lediglich die Konsolidierung knapp über dem Nullpunkt. Mit 4,5 Milliarden Euro wurde aber trotzdem mehr umgesetzt als in Deutschland, da das Neubauvolumen der letzten Jahre konstant um mehr als vierzig Prozent über jenem in Deutschland lag. Zudem hat auch der Renovierungsmarkt noch mehr Potential und wuchs deshalb auch im letzten Jahr absatzseitig mit zwei Prozent doppelt so schnell wie das deutsche Bestandsgeschäft.

In der Schweiz entwickelte sich der Markt indessen rückläufig. Im Vergleich zu 2015 sanken die Herstellererlöse um 3,3 Prozent auf nunmehr 706 Millionen Euro. Grund sei, dass in der Schweiz im letzten Jahr die Preise enorm unter Druck standen. Während in Deutschland der durchschnittliche Marktpreis moderat um ein halbes Prozent anzog und in Frankreich um knapp ein Prozent sank, gab der Durchschnittspreis in der Schweiz um 3,6 Prozent nach. Die Nachfrage stagnierte auf Vorjahresniveau.

Mit den individuellen Herausforderungen der westeuropäischen Fenstermärkte kamen die Anbieter im Jahr 2016 unterschiedlich gut zurecht. Zu den erfolgreichsten Fensterproduzenten der D/F/CH-Region zählten erlösseitig am deutschen Markt die Weru-Gruppe beziehungsweise BE Bauelemente, in Frankreich Janneau und Leul und in der Schweiz Internorm.

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