Schüco steigert Umsatz und Investitionen

Andreas Engelhardt
Andreas Engelhardt, geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG. Foto: Schüco

Die Schüco Gruppe hat im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 1,46 Milliarden Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr konnte damit eine leichte Umsatzsteigerung von zwei Prozent,  währungsbereinigt von 3,5 Prozent, verzeichnet werden. Die Eigenkapitalquote mit 72,7 Prozent ist somit unverändert auf stabilem Niveau.

Der Geschäftsbereich Metallbau lag im Jahr 2016 mit einem Umsatzanteil von 1,24 Milliarden Euro drei Prozent über dem Wert von 2016. Überproportional ist der Bereich dabei in Frankreich, Luxemburg, Iberia (Spanien, Portugal), Skandinavien und China gewachsen.

Das Tochterunternehmen Schüco Polymer Technologies KG bestätigte 2016 mit einem Umsatz von 229,5 Millionen Euro den Vorjahreswert. Wachstumstreiber für das Kunststoff-Systemgeschäft waren mit zweistelligen Zuwachsraten Skandinavien, Osteuropa sowie Italien. Auch die BeNeLux-Staaten trugen mit einer Wachstumsrate von 6,5 Prozent maßgeblich zum Erfolg der Sparte bei.

Den Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung von Planungs- und Fertigungsprozessen im Bauwesen sowie den steigenden Anforderungen hin zur konsequent gesundheitsorientierten Bauweise in Kombination mit intelligenter Vernetzung begegnet das Unternehmen nach eigenen Angaben mit neuen Services, Technologien und Produkten – und mit einer Investitionssumme, die 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 47 Prozent höher liegt: Zusammen mit den beginnenden Baumaßnahmen zur Bielefelder Standorterweiterung investierte der Gebäudehüllenspezialist 2016 insgesamt 46,9 Millionen Euro. Mitte des letzten Jahres weitete Schüco seine Repräsentanz in Deutschland aus und eröffnet weitere Engineering Offices in Berlin und Düsseldorf. Zusammen mit den Schauräumen in Bielefeld, Wertingen, Weißenfels, New York und Mumbai ist das Unternehmen damit national und international nah bei den Investoren, Architekten, Planern und Verarbeitern.

In Deutschland sieht Schüco für 2017 ein positives Marktumfeld und weiteres Wachstum im Metallbau- und Kunststoffbereich. Das anhaltend niedrige Zinsniveau wird voraussichtlich die Investments in Immobilien weiterhin attraktiv halten. Die Entwicklung des europäischen Marktes lässt sich dagegen nicht einschätzen. Die Folgen des Brexits sind weiterhin offen und auch die Entwicklungen in Asien, Russland und der Türkei lassen zurzeit noch keine sichere Prognose zu. 



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