Dr. Constantin Greiner
Dr. Constantin Greiner, Leiter Geschäftsbereich Bau bei MSG und bauelement+technik Jahrbuch-Autor, freute sich über die positive Resonanz auf den ersten Münchner Fenstergipfel. Foto: MSG

Branche diskutierte über Digitalisierung auf dem Münchner Fenstergipfel 2017

Auf dem Münchner Fenstergipfel 2017 hat die Fenster- und Baubranche über Digitalisierung und die damit einhergehende Transformation des Marktes diskutiert. Osteuropäische Hersteller drängen in den Markt, branchenfremde Player treiben den disruptiven Wandel durch Online-Geschäftsmodelle und Technologieunternehmen setzen neue Standards für die Hauselektronik, die zukünftig auch das Segment ‚Fenster‘ einschließt. Welche strategischen Herausforderungen bringt die Digitalisierung mit sich? Sollte man die Aufmerksamkeit auf die Digitalisierung der Produktion, der Produkte oder auf die Digitalisierung des Vertriebs richten? Das waren die zentralen Fragen des ersten Münchner Fenstergipfels 2017 der Munich Strategy Group (MSG). Ende Oktober brachte das Expertenforum Eigentümer, Geschäftsführern und Managern aus verschiedenen Segmenten der deutschsprachigen Fenster- und Baubranche,  Komponentenhersteller, Fensterhersteller, Vertreter aus dem Fertigbau und Betreiber von Onlineplattformen für Fenster zusammen. Laut Veranstalter waren mit den Marktführern aus den jeweiligen Segmenten Unternehmen mit einem kumulierten Umsatz von 2,2 Milliarden Euro vertreten.

Im Fokus stand der Dialog über Strategien und Handlungsfelder im Bereich der Digitalisierung. Den Angaben zufolge wurde besonders lebhaft zwischen traditionellen Industrievertretern und Vertretern von Online-Plattformen diskutiert. Folgende Fragen wurden dabei unter anderem erörtert: Kann Smart Home das Fenster aufwerten? Führt die Digitalisierung zu mehr oder weniger Qualität in der Montage? Wird der Preis durch Online-Geschäftsmodelle zum schlagenden Faktor? Variantenvielfalt oder Spezialisierung im Bereich Fenster: Wo liegen die Chancen? Fazit der Diskussion war laut Veranstalter: Die Digitalisierung habe die Erwartungen der Endkunden verändert und wird aktuell auch von dieser Seite getrieben. Neben Qualität und Preis sein heute Convenience und Schnelligkeit zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren im Vertrieb von Fenstern geworden. Ausnahmslos jeder Bereich – von den Produktionsprozessen und den Produkten über die Interaktion mit Partnern und Kunden bis zur Montage – werde digitalisiert werden. Um im Markt den Takt anzugeben, müssten Unternehmen die Entwicklungen aufnehmen und eine klare Positionierung finden.

Aufgrund der positiven Resonanz der Teilnehmer steht bereits fest, dass es auch nächstes Jahr einen Münchner Fenstergipfel geben wird, teilte MSG mit. 



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