München
Die 22. internationale Passivhaustagung findet dieses Jahr am 9. und 10. März in München statt. Foto: Pixabay/ wieganddesign
Windoor City
Windoor City ist ein Art Dauerausstellungspark, in dem unter anderem Unternehmen wie Roto, Meesenburg, G-U, Siegenia oder Raico vertreten sind. Foto: Windoor City

Passivhaustagung 2018 in München – 2019 in China

Die 22. internationale Passivhaustagung fand am 9. und 10. März in München statt. „Passivhaus – das lohnt sich!“ war das Schwerpunktthema der Tagung. Dabei sollte auch mit dem Vorurteil aufgeräumt werden, energieeffizientes Bauen sei beim Wohnungsbau ein wesentlicher Treiber für die Kosten. Exkursionen zu zahlreichen Passivhaus-Projekten in München und Umgebung gehörten ebenfalls zum Tagungsprogramm (www.passivhaustagung.de).

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurde von Professor Wolfgang Feist vom Passivhaus Institut Darmstadt bekanntgeben, dass die nächste Passivhaustagung vom 21. bis zum 23. September 2019 erstmalig in Asien, bei der Firma Windoor City in Gaobeidian Hebei/China stattfinden wird. Windoor City ist ein Art Dauerausstellungspark, in dem unter anderem Unternehmen wie Roto, Meesenburg, G-U, Siegenia oder Raico vertreten sind. Ni Shouqiang, Inhaber der Firmen Windoor City und Shunda Moser, hat in München mit einer großen Delegation an der feierlichen Zeremonie der Flaggenübergabe teilgenommen.

Hintergrund: Um die Luftverschmutzung im bevölkerungsreichsten Land der Welt zu vermindern, wurde von der chinesischen Regierung ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen. Dazu gehört auch, den Energieverbrauch beim Wohnen zu vermindern - auch bekannt als Green Building. Damit wird nachhaltiges Bauen gefördert.
Jährlich entstehen in China den Angaben zufolge in etwa soviel Wohnraumflächen neu, wie der ganze in Deutschland vorhandene Bestand zusammen. In Gaobeidian entsteht deshalb ein erster Bauabschnitt in Passivhausbauweise mit 300.000 Quadratmetern Wohnfläche. In der Endausbaustufe sollen es über 1,2 Millionen Quadratmetern sein. Die Planung dafür sei bereits vom Darmstädter Passivhausinstitut vorzertifiziert worden.

Einer der großen chinesischen Projektentwickler ist der in Peking ansässige Konzern Longfor. Gemeinsam mit dem in Gaobeidian ansässigen Windoor City Fensterhersteller und Technologieparkbetreiber wird das Projekt fertiggestellt. Bei der nächsten Passivhaustagung soll das nach der Heidelberger Passivhaussiedlung Bahnstadt benannte Bauprojekt bereits teilweise fertiggestellt sein.

Windoor City betreibt in Gaobeidian einen National Energy Saving und Innovation Park. Der Park und die Produktion liegen etwa 30 Minuten Auto- oder Schnellzugfahrt von Peking entfernt. Das Projekt wird vom Passivhausinstitut und einem großen Team von Mitarbeitern eng beraten und betreut.



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