Augmented Reality verändert die B2B-Branche

Augmented Reality (AR)
Die B2B-Welt soll von Augmented Reality (AR) profitieren können. Foto: Redaktion/kosi

Augmented Reality (AR) sollte eigentlich die Consumer-Welt umkrempeln, ist aber – nach einem kurzen Hype – nicht über sich hinausgewachsen. Jetzt zeigt sich nach Meinung von Proto Labs, einem US-amerikanischen Hersteller von Prototypen- und Produktionsteilen im 3D Druck, dass vor allem die B2B-Welt von der neuen Technologie profitieren kann. AR verbindet die Wahrnehmung von Personen in der realen Welt mit computergenerierten Informationen. Am bekanntesten ist hier Google Glass. Die Brillen wurden viel diskutiert, aber es zeigte sich schnell, dass auch das nicht mehr als ein kurzer Hype war – zum Teil, weil schlicht die falsche Zielgruppe angesprochen wurde.

Im Business-Bereich gibt es viel geeignetere Anwendungsmöglichkeiten als im Alltag. Letztlich ist es sinnvoller, wenn beispielsweise Ingenieure oder Maschinenbauer AR-Brillen verwenden. Man hat seine Hände frei und kann sich voll auf die Arbeit konzentrieren, da man alle wichtigen Daten zu einer Maschine direkt vor Augen hat. So lassen sich Maschinen dank nützlicher Einblendungen, wie Informationen zum Aufbau der Maschine oder mögliche Problemstellungen, viel schneller reparieren. Wenn man noch weitergehen will, ist der Ingenieur sogar in der Lage, fehlende Produkte direkt über die AR-Brille zu bestellen oder mit weiteren Personen in Kontakt zu treten, die bei der Problemlösung helfen könnten. Das ist viel sinnvoller, als wenn man im Alltag durch die Stadt läuft und währenddessen Werbeanzeigen präsentiert bekommt.

Eine im Jahr 2016 veröffentlichte Studie von PWC zeigt, dass einer von drei Herstellern erwartet, dass Virtual Reality (VR) und AR-Technologien bis 2018 im Einsatz sind. Auch auf der kürzlich abgehaltenen 3. VDI- Fachkonferenz Augmented und Virtual Reality in München wurde die Unternehmenstauglichkeit und die Möglichkeiten der neuen Technologien diskutiert.

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