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IFN-Miteigentümer und Unternehmenssprecher Christian Klinger (links) und Johann Habring, Vorstand der IFN-Gruppe. Foto: IFN

IFN Holding Gruppe verbucht Umsatzsteigerungen in 2018

Das Internationale Fensternetzwerk IFN-Holding AG, nach eigenen Angaben die führende europäische Unternehmensgruppe für Komplettlösungen rund um Fenster, Türen, Fassaden und Sonnenschutz, verbucht für das Geschäftsjahr 2018 eine Umsatzsteigerung von neun Prozent. Damit trugen die sieben Unternehmen des Netzwerks – Internorm, Topic, GIG,  HSF, Schlotterer, Kastrup und Skaala – dazu bei, dass der Umsatz von IFN um 44 Millionen auf insgesamt 546 Millionen Euro stieg. Das Eigenkapital habe sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdreifacht und liege nun bei 200,6 Millionen Euro mit einer Eigenkapitalquote von 56 Prozent.

Laufende Investitionen in Ausbau und Modernisierung sowie ein hohes Innovationspotential sorgten für volle Auftragsbücher und sichern somit Qualität und Wachstum. So erwirtschaftete die europäische Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben mit einem Umsatz in der Höhe von 546 Millionen Euro (502 Millionen im Vorjahr) einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 32 Millionen. Im Durchschnitt der letzten zehn Jahre liege das EBIT bei circa sechs Prozent, das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) als wesentliche Zielgröße bei circa zehn Prozent vom Umsatz. „Langfristig wollen wir das EBITDA über zehn Prozent bringen, damit wir für unsere Kunden weiterhin aus eigener Kraft investieren können“, erklärt Finanzvorstand Johann Habring das Ergebnisziel der nächsten Jahre.

Die Bilanz der einzelnen IFN-Unternehmen ist unterschiedlich ausgefallen. Internorm, nach eigenen Angaben Europas führende Fenstermarke, steigerte den Umsatz zum Vorjahr um vier Prozent auf 344 Millionen Euro.

Schlotterer, der den Angaben zufolge österreichische Marktführer für außenliegenden, nicht textilen Sonnenschutz, verbuchte nach Unternehmensangaben ein Umsatzplus von mehr als vier Prozent.

GIG, der international tätige Fassadenspezialist, verweise mit einem Plus von rund zwölf Prozent (Betriebsleistung) auf ein überaus erfolgreiches Geschäftsjahr.

HSF, Spezialist für Kunststoff- und Aluminiumprodukte aus der Slowakei, verzeichnete einen laut Unternehmensmitteilung geplanten Umsatzrückgang von elf Prozent, befinde sich aber durch eine stärkere Ausrichtung auf den Aluminium-Markt im laufenden Geschäftsjahr mit deutlich höheren Auftragseingängen wieder im Aufwind.

Topic konnte 2018 leicht zulegen. Kastrup, seit 2015 Partner des IFN-Netzwerkes, musste einen marktbedingten Umsatzrückgang von knapp fünf Prozent hinnehmen, die Trendwende zeichne sich jedoch bereits für das aktuelle Geschäftsjahr durch eine starke Auftragslage ab.

Die Akquisition von Skaala, einem finnischen Fenster- und Türenhersteller, erfolgte im Mai 2018, wodurch das IFN-Netzwerk auf sieben Unternehmen erweitert wurde. Die Integration und Restrukturierung von Skaala ist noch nicht abgeschlossen, die Mitarbeiter- und Auftragszahlen entwickeln sich nunmehr positiv.

Das Eigenkapital erhöhte sich den Angaben zufolge von 183,7 (2017) auf 200,6 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote liegt nun bei 56 Prozent. „Dank unseres starken Eigenkapitals, das wir in den letzten zehn Jahren (von 60 Millionen auf 200 Millionen Euro) mehr als verdreifachen konnten, sind wir für weitere Expansionen und die Herausforderungen der Zukunft perfekt gerüstet“, erklärt Habring die Unternehmensstrategie. „Wir bleiben mit diesem Eigenkapitalvolumen von Banken und Investoren unabhängig und verfügen darüber hinaus in einem sehr stark fragmentierten Branchenumfeld über einen wesentlichen strukturellen Vorteil gegenüber dem Mitbewerb. Wir können im Netzwerk die gesamte Produktpalette in den Fenster-, Türen-, Fassaden- und Sonnenschutzsegmenten anbieten und wollen dies laufend sinnvoll ergänzen. Die einzelnen Unternehmen in unserer Gruppe agieren dabei als selbstständige, auf ihre Kernkompetenz fokussierte Unternehmen, jedoch mit der Finanzkraft eines Konzerns im Hintergrund“, präzisiert IFN Unternehmenssprecher Christian Klinger.

Die Umsatzaufteilung nach Ländern zeige die Stärke der Gruppe in der D/A/CH-Region. Knapp zwei Drittel des Umsatzes werden in dieser Region erwirtschaftet, davon 40,3 Prozent in Österreich, 16,3 Prozent in Deutschland und 9,8 Prozent in der Schweiz. Als weitere wesentliche Märkte folgen Großbritannien mit sieben Prozent, Italien mit 6,6 Prozent, Dänemark mit 5,1 Prozent und Frankreich mit 3,8 Prozent. Der europäische Fenstermarkt habe 2018 die stärkste Mengenzunahme seit langem erfahren und auch für die nächsten Jahre wird sowohl mengen- als auch wertmäßig eine weitere Steigerungsrate von rund drei Prozent prognostiziert. Das wirtschaftliche Umfeld sei für IFN somit äußerst positiv.

Insgesamt plane IFN für 2019 einen konsolidierten Gesamtumsatz von über 600 Millionen Euro. „Wir sind ein starkes internationales Netzwerk und eine wachsende Unternehmensgruppe. Durch weitere Akquisitionen, das Vorantreiben der Digitalisierung und Automatisierung sowie die Synergien im Netzwerk wollen wir weiterhin Premiumprodukte am Markt anbieten und in unsere westeuropäischen Standorte investieren“, fasst IFN-Unternehmenssprecher Klinger die Expansionsstrategie für die Zukunft zusammen.

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