Ralf Dietz
Ralf Dietz, Bereichsleiter Produktion bei der Helmut Meeth GmbH & Co. KG, auf Fehlersuche mit der Datenbrille. Foto: Helmut Meeth

Datenbrille in der Anwendung

Auf einigen Veranstaltungen wurde die Datenbrille als Instrument bei der Störungsbeseitigung in der Produktion vorgestellt, doch bislang haben sie nur wenige Hersteller der Türen- und Fensterbranche im Einsatz. Einer der ersten ist vermutlich die Helmut Meeth GmbH & Co. KG, Wittlich-Wengerohr. Der Fensterhersteller setzt nach eigenen Angaben die Datenbrille seit einigen Monaten bei der Herstellung RAL-geprüften Fenster ein.

Sie verbessere die Kommunikation mit dem Hotline-Support des Maschinenherstellers. Sie ist laut Meeth sprachgesteuert und in der Lage, Videos und Bilder in Echtzeit zu übermitteln. Trete eine Störung auf, sei der Mitarbeiter nun häufig selbst in der Lage, diese mit Hilfe von Einblendungen und Anleitungen durch den Kundensupport eigenständig zu beheben. Beide Parteien sehen das Gleiche und können über die Datenbrille miteinander kommunizieren und interagieren.

Untern Strich biete die Datenbrille für alle Beteiligten deutliche Vorteile. „Die Datenbrille ist damit auch für unsere Kunden und deren Zufriedenheit eine sinnvolle Investition“, so Firmenchef Helmut Meeth. „Durch minimierte Ausfallzeiten unserer Maschinen können wir unsere Fenster zeitgerecht und in gewohnt hoher Qualität an unsere Kunden ausliefern.“

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