BF VFF
Anfang September trafen sich Vertreter von Präsidium und Geschäftsführung des VFF mit Vertretern von Vorstand und Geschäftsführung des BF, um ihre jahrelange konstruktive Zusammenarbeit zu bekräftigen. Die beiden Verbände teilen sich nicht nur die politische Interessenvertretung in Berlin oder arbeiten regelmäßig an Merkblättern zusammen, sondern betrachten sich gemeinsam auch als Ansprechpartner und Sprachrohr der Fenster, Außentüren und Fassadenbranche. Foto: VFF

VFF und BF bereiten gemeinsame Handlungsempfehlungen zur DIN 18008 vor

Der Verband Fenster + Fassade (VFF) und der Bundesverband Flachglas (BF) arbeiten zusammen mit anderen Verbänden derzeit an einem gemeinsamen Verbändepapier zur DIN 18008, in welchem sie Handlungsempfehlungen und Hilfestellungen vorlegen.

Hintergrund: Seitdem der zuständige Normenausschuss Ende Juli 2019 die Schlussfassungen zu den Teilen 1 und 2 der DIN 18008 zur Veröffentlichung freigegeben hat, wurden unterschiedliche Stellungnahmen zu der gefundenen Kompromisslösung abgegeben, die teilweise die bisher geäußerten „Extrempositionen“ wiederholen. Basis des gemeinsamen Papieres, das nun arbeitet wird, sei die Einigkeit der Verbände, die gefundene Kompromisslösung als konstruktiven Rahmen für die Branche zu nutzen. VFF und BF können also nach eigenen Angaben grundsätzlich mit dieser Lösung leben. Mit dem Hinweis auf § 37, Abs. (2) Musterbauordnung (MBO) beziehungsweise die entsprechende Formulierung der jeweils geltenden LBO mache die Norm nun auf die schon bestehende gesetzliche Regelung aufmerksam, die bisher wenig im Blick der Baubeteiligten war. Sie ergänze diese aber auch, indem sie zwei beispielhafte Schutzmaßnahmen nennt: Beschränkung der Zugänglichkeit (Abschrankung) oder Verwendung von Gläsern mit sicherem Bruchverhalten. Und sie definiere erstmals, was unter bruchsicherem Glas zu verstehen ist.

Da die Norm nicht erläutere, wie man bestimmt, ob etwas verkehrssicher ist oder nicht, werden die Verbände das genannte Papier mit Handlungsempfehlungen und Hilfestellungen vorlegen, die sie als nützlich für die ganze Branche ansehen. Vergleichbare Regelungen, zum Beispiel aus der ArbStättV und den DGUV-Schriften ersetzen sie damit nicht.

Das Verbändepapier wird eine Möglichkeit zeigen, wie die Verkehrssicherheit bei Glasflächen objektiv bewertet und gegebenenfalls durch Anwendung von Schutzmaßnahmen hergestellt werden kann. Es werde in manchen Fällen keine eindeutige Antwort geben, was richtig ist oder nicht. Die bisher zuweilen geäußerten „Extrempositionen“ bei der Auslegung der neuen Regelung können daher laut einer Mitteilung der Verbände nicht richtig sein. Daher sei es das Ziel des Verbändepapiers, eine gemeinsame Basis für die Regel-Auslegung sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bauen anzubieten.

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