AUF
Die Teilnehmer der AUF-Mitgliederversammlung (vordere Reihe von links) Jörg Lohse (Verband für Fassadentechnik), Thomas Polonyi (Hueck System), Thomas Lauritzen (Schüco International), Ulrike Döbel (AUF), Klaus Wiedemann (Gutmann Bausysteme), Pierre Schlosser (Technoform Bautec Kunststoffprodukte), Igor Cemalovic (Technoform Insulation Solutions Kassel) (hintere Reihe von links) Dr. Werner Jager (Hydro Building Systems Germany), Markus Schultz (IBS Fassadentechnik), Hubert Blienert (Metallbau Blienert), Andreas Stolzenberg (MC Services Nordhessen), Oliver Windeck (Metallbau Windeck), Walter Lonsinger (Lonsinger business support, AUF), Stefan Wienand (Kastrup Recycling). Foto: Wieland Kramer

AUF-Initiative bestätigt Vorstand und strebt Wachstum an

Die Initiative AUF – Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau – hat auf ihrer Mitgliederversammlung in Kassel den bisherigen Vorstand sowie ihren Vorsitzenden für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Zudem wurde dort bekannt gegeben, dass eine Kampagne geplant sei, um weitere Mitglieder zu gewinnen.

Hintergrund: AUF zähle aktuell 207 Mitgliedsunternehmen – darunter Systemhäuser, Metallbauer und Planungsbüros. Außerdem könne sich die Initiative auf elf Umweltpartner mit über 270 Sammelstellen stützen.

„Mit dem AUF-Sammelsystem halten wir die im Baubereich verwendeten hochwertigen und begehrten Aluminiumlegierungen in einem geschlossenen Kreislauf. Das von uns erfasste Material fließt weder in andere Märkte ab noch gelangt es in Bereiche mit geringeren Qualitätsanforderungen“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende Walter Lonsinger. Ohne Initiativen wie den AUF gehen Europa wichtige Rohstoffe verloren, so Lonsinger. Deshalb plädiert der Verband der europäischen Aluminiumindustrie dafür, das erfolgreiche AUF-Modell auf ganz Europa ausweiten. Konkrete Informationen habe die Initiative bereits in Großbritannien mit den dortigen Verbänden erörtert.

In Deutschland werde weiteres Wachstum angestrebt. „Wir wollen weitere Mitglieder gewinnen sowie Politik und Wirtschaft davon überzeugen, dass geschlossene Wertstoffkreisläufe in Deutschland und Europa nachhaltiger sind als Vorbehalte oder sogar Anwendungsbeschränkungen gegenüber dem Werkstoff Aluminium. Der Vorstandsvorsitzende kündigte eine Kampagne an, durch die Entscheider, Investoren, Bauherren, Architekten und Planungsbüros motiviert werden sollen, sich aktiv an der Stärkung geschlossener Wertstoffkreisläufe zu beteiligen.

Auch der Gastgeber der diesjährigen Jahrestagung ist Mitglied der Recycling-Initiative. Das Unternehmen Technoform produziert Isolierprofile für Fenster- und Fassaden aus Aluminium. Technoform strebt an, auch die Polyamidprofile vollständig zu recyceln und kooperiert dazu mit einem in Kassel ansässiges Startup bei der Entwicklung leistungsfähiger Trennungs- und Wiederverwertungstechniken.

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