Arbonia
Die Arbonia Gruppe hat trotz der Entwicklungen rund um die Ausbreitung des Corona-Virus einen guten Start in das Geschäftsjahr bekannt geben können. Foto: Arbonia

Arbonia veröffentlicht Quartalszahlen

Die Arbonia Gruppe hat trotz der Entwicklungen rund um die Ausbreitung des Corona-Virus einen guten Start in das Geschäftsjahr bekannt geben können. Im 1. Quartal 2020 habe das währungsbereinigte Umsatzwachstum 2,7 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode betragen. Der Nettoumsatz nahm allerdings um zwei Prozent auf 326,2 Millionen Schweizer Franken (umgerechnet rund 309,1 Millionen Euro) ab. Das Ebitda stieg laut der vorab herausgegebenen Zahlen gegenüber der Vorjahresperiode um 12,6 Prozent auf rund 22,5 Millionen Schweizer Franken (circa 21,3 Millionen Euro).

Obwohl die Ergebnisse in den ersten drei Monaten laut Unternehmensmitteilung über den Vorjahreswerten und auch über den eigenen Erwartungen lagen, haben sich die Einschätzungen für das laufende Jahr seit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2019 im Februar 2020 durch die Covid-19-Pandemie, die angeordneten Maßnahmen der Regierungen und deren wirtschaftlichen Folgen negativ verändert. Da heute weder die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen noch diejenigen auf die Geschäftsbereiche der Arbonia abzuschätzen sind, habe sich die Konzernleitung entschieden, die offizielle Prognose für das laufende Geschäftsjahr vorerst auszusetzen.

Die Verunsicherung durch die Pandemie habe viele Kunden dazu bewegt, Lagerbestände aufzubauen, um die eigene Lieferfähigkeit sicherzustellen. Dies spiegle sich bei der Arbonia-Gruppe in einem Auftragseingang und -bestand sowie einer positiven Absatzentwicklung in den ersten Monaten des Jahres wider.

Aufgrund der in der Vergangenheit getätigten Investitionen in die Automatisierung der Werke könne der an einigen Standorten angestiegene Krankenstand der Mitarbeitenden größtenteils abgefangen werden. Zudem nutze die Arbonia, wo notwendig, die nationalen Hilfsprogramme wie Kurzarbeitsentschädigungen für betroffene Gesellschaften. Die Unternehmensgruppe geht davon aus, dass die Geschäftstätigkeit im 2. Quartal eingeschränkt sein wird, dies durch einen Rückgang der Nachfrage und Probleme in der Beschaffung sowie der Logistik.

Die Positionierung der Arbonia in ihrem Wettbewerbsumfeld in Kombination mit ihren stabilen Geschäftsmodellen (Neubau und Renovierung, Gewerbe- sowie Wohnbau) sowie der Ausblick auf das traditionell stärkere 2. Halbjahr stimmen die Konzernleitung dennoch optimistisch, den konjunkturellen Abschwung bewältigen zu können. Dies auch aufgrund der Annahme, dass die Bauwirtschaft zwar eine temporäre Abkühlung erfahren wird, sich aber die Rahmenbedingungen wie tiefe Zinsen, Urbanisierung, Energieeffizienz, staatlich geförderter Ausbau der Infrastruktur für eine positive Bauaktivität nicht ändern werden.

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