Corona und der Fenstermarkt
Die Corona-Pandemie versetzt den Fenstermarkt im D/A/CH-Raum für die nächsten Jahre in eine Rezession, prognostiziert Interconnection Consulting. Foto: geralt/Pixabay

Rezession in der Fensterbranche?

Die Corona-Pandemie versetzt den Fenstermarkt im D/A/CH-Raum für die nächsten Jahre in eine Rezession. Das prognostiziert Interconnection Consulting, Wien/Österreich, in einer Studie. Demnach wird für das Jahr 2020 in der Fensterbranche der D/A/CH-Region ein Absatzrückgang von 7,2 Prozent prognostiziert. Zwischen 2019 und 2023 werde der durchschnittliche jährliche Absatzrückgang einen Prozentpunkt betragen.

In der Prognose von Interconnection sind aufgrund der Sondersituation Unsicherheiten zu berücksichtigen. Die Zahlen der Studie bilden nach eigenen Angaben das derzeit realistischste Szenario ab. Sowohl das Neubausegment als auch das Renovierungssegment sei gleichermaßen von der Krise mit einem Minus von gut sieben Prozent betroffen. Bei den Rahmenmaterialien sollen unabhängig von der Pandemie Kombinationen weiter an Boden gewinnen.

In Deutschland wird der Umsatzrückgang der Branche in diesem Jahr voraussichtlich sechs Prozent gegenüber 2019 betragen. Erst 2023 wird der Umsatz wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Auch in Österreich schickt SARS-CoV-2 die Fensterbranche in den nächsten Jahren in eine Rezession. Bis 2023 wird der durchschnittliche Umsatzrückgang bei 0,4 Prozent jährlich liegen. Damit wird der Marktwert von über 850 Millionen Euro im Jahr 2019 auf 838 Millionen Euro im Jahr 2023 sinken. In der Schweiz werde bis 2023 der Rückgang durchschnittlich -1,7 Prozent jährlich betragen. Genauere Ausführungen zur Entwicklung der Rahmenmaterialien in den einzelnen Ländern lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Bauelement & Technik.

+++ Corona-Virus +++

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