13.03.2020

Kommentar

Was tun?

kosi - Es ist ein Sitzen zwischen allen Stühlen. Die Nürnberg-Messe möchte das Messeduo Fensterbau/Frontale und Holz-Handwerk zeitnah nachholen, aber alle Aussteller wollen ihre Mitarbeiter schützen und ihren finanziellen Verlust, der bereits durch das Verschieben entstanden ist, nicht weiter vergrößern, sondern in Grenzen halten. Daher folgt nun eine Absage nach der nächsten – der Reigen wird sich wohl fortsetzen, bis die vertragliche Ausstiegsfrist für solche Fälle (üblicherweise 14 Tage) verstrichen ist. Und dann? Findet dann eine Messe statt, die mit Glück 50 Prozent der Aussteller halten konnte? Oder wird die gesamte Veranstaltung ein weiteres Mal verschoben?

Eine weitere Neu-Terminierung erscheint mit jeder Absage wahrscheinlicher, da ja auch entsprechend weniger Besucher zu erwarten sind. Vielleicht fällt die Messe gar ganz aus. Dann würde vermutlich 2022 neu durchgestartet, da alle fernbleibenden Unternehmen beteuern, dann wieder dabei zu sein. Es ist offensichtlich: Die Fensterbau/Frontale ist sehr beliebt, aber ohne wirtschaftlich gesunde Unternehmen mit gesunden Mitarbeitern, ist für niemanden ein Gewinn zu erzielen. Und derzeit – in einer Zeit, in der niemand absehen kann, wie lang das Virus grassiert – hat der Schutz der Gesundheit absolute Priorität. Es ist daher klar, was jetzt geschehen sollte – so schade es auch ist.


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