Bauelemente 2018-05-25T11:06:57Z Finnische Behörden genehmigen Restrukturierungsplan der IFN-Tochter Skaala Oy

Die finnischen Behörden haben dem Vorschlag über ein siebenjähriges Restrukturierungsprogramm, der die gesamte Skaala Gruppe betrifft, zugestimmt. Hintergrund: Die IFN Holding, nach eigenen Angaben führende europäische Unternehmensgruppe für Komplettlösungen rund um das Fenster mit Sitz in Traun, erwarb im Oktober 2017 nach Zustimmung der Österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde 80 Prozent Anteile an dem eigentümergeführten Unternehmen Skaala Oy und wurde damit Mehrheitseigentümer des nach eigenen Angaben zweitgrößten finnischen Fenster- und Türenherstellers (wir berichteten). Kapitalintensive Investitionen in die Modernisierung der Produktion, die Entwicklung neuer Produkte und damit verbunden in den Bau neuer Anlagen führten zu finanziellen Schwierigkeiten des finnischen Unternehmens. Diese sollen nun im Zuge eines mehrjährigen Restrukturierungsprogramms überwunden werden.
„Eine signifikante Mehrheit der Gläubiger stimmte dem Restrukturierungsvorschlag zu. Dies ist ein klares Bekenntnis an eine profitable Zukunft des Unternehmens und dass das Restrukturierungsprogramm einer Insolvenz in jedem Falle vorzuziehen ist“, sagte Anwalt Jari Salminen, der vom Gericht als offizieller Verwalter des Restrukturierungsprozesses bestellt wurde.
Das 1956 gegründete und in zweiter Generation geführte Familienunternehmen Skaala Oy beschäftigt aktuell rund 350 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 rund 95 Millionen Euro Umsatz. Skaala fertigt und vertreibt Fenster und Türen aus Holz und Holz/Aluminium in Finnland und Russland.

zuletzt editiert am 24. August 2020
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