Der Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) hat auf seiner digital als Webkonferenz abgehaltenen Mitgliederversammlung über die Entwicklung der Branche im vergangenen Jahr berichtet und ein wenig in die Zukunft geblickt. Insgesamt nahmen 30 Vertreter der Mitgliedsunternehmen teil.
Die Schloss- und Beschlagindustrie konnte laut des Berichts von Holger Koch, stellvertretender FVSB-Geschäftsführer, für 2019 ein Produktionsvolumen von sieben Milliarden Euro verzeichnen. Die Hersteller im Gebäudebereich konnten ihren Anteil demnach erneut ausbauen: Das Volumen stieg um 2,8 Prozent auf 2,94 Milliarden Euro.
Für das Jahr 2020 dürften die hohen Auftragsbestände der Bauindustrie die Corona-bedingten Konjunktureinbrüche für die Branche abmildern. „Leider hat die Corona-Pandemie auch Auswirkungen auf die Schloss- und Beschlagindustrie. Jedoch haben die vom FVSB zur Corona-Krise durchgeführten Umfragen gezeigt, dass es die Branche nicht ganz so schwer trifft, wie die weltweiten Konjunktureinbrüche befürchten lassen“, erläuterte Koch. Die Unternehmen der Branche hatten laut FVSB einen guten Jahresstart und trotz Rückgänge aufgrund des Coronavirus ab der zweiten Märzhälfte konnten viele Mitgliedsunternehmen noch konstante und teils sogar steigende Quartalsumsätze verzeichnen. Ein Blick auf die jüngsten Ergebnisse der Euroconstruct-Konferenz sowie der Heinze-Marktstudien zum Außentüren- und Fenstermarkt zeigten, dass sich die zu erwartenden Rückgänge auf das laufende Jahr beschränken.
Anschließend berichtete Stephan Schmidt, Geschäftsführer des FVSB, über das europäische Geschehen, insbesondere auf die Normung und das Thema Umwelt wurde dabei eingegangen. Wie in jedem Jahr war auch die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der europäischen Schloss- und Beschlagindustrie (ARGE) ein Thema der Versammlung.
Beschlag- und Sicherheitstechnik 2020-06-18T09:40:55Z FVSB-Jahresmitgliederversammlung blickte zurück und nach vorn
zuletzt editiert am 24. August 2020