Die Sicherheitsbranche hat auch im 2. Halbjahr 2020 mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Im Vergleich zum Frühjahr hat sich laut der Herbst-Konjunktur-Umfrage des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik die Situation zwar leicht entspannt, aber die Auswirkungen sind immer noch spürbar. Quelle: Pixabay/geralt

Beschlag- und Sicherheitstechnik

17. December 2020 | Teilen auf:

Geschäftslage der Sicherheitsfachfirmen bessert sich teilweise

Die Sicherheitsbranche hat auch im 2. Halbjahr 2020 mit den Folgen der Corona-Pandemie etwas zu kämpfen, das geht aus der Herbst-Konjunktur-Umfrage des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik hervor.

Die Geschäftslage hat sich nach dem Tiefstand im Frühjahr (2,46) etwas erholt und liegt derzeit bei 2,04 auf der Schulnotenskala. Beim Blick auf die letzten fünf Jahre, die durchschnittlich immer die Note „sehr gut“ erhielten, werden allerdings die Folgen der Pandemie sichtbar, heißt es vonseiten des BHE.

Immerhin über die Hälfte der Facherrichter bezeichne die wirtschaftliche Situation im Herbst 2020 wieder als gut (April 2020: 45 Prozent) und 23 Prozent als sehr gut (April 2020: zwölf Prozent; Oktober 2019: 35 Prozent). Nachdem im Frühjahr 2020 über zehn Prozent der Betriebe sogar ein schlechtes beziehungsweise sehr schlechtes Bild zeichneten, seien dies im Herbst nur noch knapp zwei Prozent.

Die Unsicherheiten aus der Corona-Pandemie spiegeln sich laut BHE auch in der erwarteten künftigen Geschäftslage wider. Mit einer Note von 2,23 blicken die Fach-Errichter zwar etwas optimistischer in die Zukunft als noch im Frühjahr (2,47). Jedoch sei dieser Wert deutlich zurückhaltender als in den Jahren zuvor.

Weitere Details zur BHE-Umfrage lesen Sie in einer der nächsten Schloss+Beschlagmarkt-Ausgaben.