„Ich freue mich über die zahlreichen Gäste. Ob Kunden, Handwerker oder unsere eigenen Mitarbeiter/innen – sie alle haben in den letzten 40 Jahren und bis heute maßgeblich zum Erfolg der GfA beigetragen“, bedankte sich Geschäftsführer und Inhaber Lars Hagemeier. „Durch den regen Austausch mit Verarbeitern und unserem eigenen Vertrieb können wir auf neue Anforderungen reagieren und maßgeschneiderte Lösungen entwickeln. Das ist und wird auch in Zukunft unser Credo sein: Innovative Dichtungslösungen – Made in Germany“, so der Geschäftsführer.
Am Firmenhauptsitz produziert das Unternehmen mit rund 85 Mitarbeitern und einem eigenen Außendienstteam mehr als 5 000 verschiedene Dichtungsprofile sowie kundenindividuelle Lösungen. Mit der jüngsten Investition in neue Produktionsanlagen und eine rund 3 600 Quadratmeter große Logistikhalle sowie neue Bürogebäude hat das Unternehmen sein Portfolio deutlich erweitert. „Wir wollen am Standort Marxen weiter wachsen“, erklärt Hagemeier seine Ziele. Der Geschäftsführer stand den Besuchern für Fragen zur Verfügung und führte bei der Werksbesichtigung persönlich durch die neuen Gebäude. Auch wir sprachen mit dem Firmeninhaber:
schloss+beschlagmarkt: Auf der Feier und dem Rundgang gewann man den Eindruck, dass es dem Unternehmen gut zu gehen scheint. Dem ist auch so, oder?
Lars Hagemeier: Ja, unsere harte Arbeit der vergangenen vier Jahre beginnt sich jetzt auszuzahlen. Wir haben die GfA als Marke und als Unternehmen neu positioniert. Angefangen haben wir mit dem neuen optischen Markenauftritt, der Corporate Identity. Dazu gehörten die Neugestaltung moderner Verkaufsunterlagen und das Investment in professionelle Werbung. Im Kerngeschäft der GfA haben wir in hochmoderne Maschinen und Technik investiert und schließlich in neue Logistik- und Bürogebäude. Auch der Umsatz und die Mitarbeiterzahl entwickeln sich sehr positiv. Wir verzeichnen ein Mitarbeiterplus von fünf Prozent und konnten den Umsatz in den vergangenen Jahren um zehn Prozent steigern.
schloss+beschlagmarkt: Was findet nun im bisherigen Bürogebäude und im neuen statt, das circa 1 600 Quadratmeter umfasst?
Hagemeier: Im Erdgeschoss des „alten“ Gebäudes ist die Abteilung Ecken- und Rahmenkonfektionierung eingezogen und ausgebaut worden. Außerdem ist unser neuer Hightech-Metall-3D-Drucker dort untergebracht. Wir setzen ihn unter anderem ein für die technische Unterstützung beim Werkzeugbau. Der Vorteil: Verkürzung der Bauzeiten, und wir können dadurch technische Lösungen anbieten, die sonst teilweise gar nicht möglich wären. Obendrein bieten wir unseren Kunden damit auch „rapid prototyping“ ihrer Neukonstruktionen an. Das heißt, wir können für maßgeschneiderte Lösungen im Handumdrehen einen ersten Prototyp erstellen.
schloss+beschlagmarkt: In den letzten vier Jahren wurde alles von rechts auf links gekrempelt, bei laufendem Betrieb, ohne Lieferverzug (siehe Bericht Ausgabe 10/17). Ist der Prozess der Umstrukturierung nun abgeschlossen?
Hagemeier: Mit dem Einzug und der jetzigen Einweihung der neuen Räumlichkeiten findet das Großprojekt „Restrukturierung der GfA“ zwar seinen vorläufigen Abschluss. Aber natürlich werden wir weiterhin kontinuierlich investieren. Sei es in unsere Mitarbeiter, neue Technologien, neue Logistik oder noch effizientere IT- und Computer-Systeme. Durch kluge Investitionen und strategische Planung möchten wir unserem eigenen Anspruch als „die Maßschneiderei für Dichtungen“ natürlich auch in Zukunft gerecht werden – und unseren Kunden die besten Lösungen anbieten.
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Bauelemente 2018-10-01T11:03:41Z GfA feiert Jubiläum und Einweihung des Neubaus
zuletzt editiert am 24. August 2020