Zum Ende des Jahres 2017 ist die Stimmung im nordrhein-westfälischen Metallhandwerk von weitgehender Stabilität gekennzeichnet. Annähernd zwei von drei Unternehmen schätzen laut Fachverband Metall NW ihre aktuelle Lage als gut oder besser ein, lediglich jedes fünfzigste Unternehmen beschreibt sie als mangelhaft oder schlechter.
Der Auftragsbestand beträgt stabil neun Wochen. Die Mehrzahl der Unternehmen rechnet auch für das Jahr 2018 mit einer weiterhin guten wirtschaftlichen Entwicklung. Die Investitionsneigung ist angesichts der guten Aussichten vergleichsweise hoch. Fast zweidrittel der Metaller wollen im laufenden Jahr in ihre Unternehmen investieren. Maschinen und Anlagen stehen ebenso in den Plänen, wie neue Produktions- und Bürogebäude. Die Digitalisierung spielt bei den geplanten Investitionen sowohl im Bereich Personal als auch auf Soft- und Hardwareebene eine große Rolle.
Leicht verschärft zum Vorquartal hat sich die Lage beim Fachkräftemangel. Annähernd drei von vier Unternehmen sehen hierin eine der zentralen Herausforderungen der nächsten Monate. In seiner Bedeutung verloren hat der Preiswettbewerb. Lediglich knapp 20 Prozent der befragten Unternehmen sehen diese Entwicklung mit zunehmender Sorge. Die Kosten der Vorleistungen für metallhandwerkliche Unternehmen belasten bei hohen Auslastungsgraden die Erträge der Unternehmen. Das beschreiben fast 40 Prozent der befragten Unternehmen.

Zum Ende des Jahres 2017 ist die Stimmung im nordrhein-westfälischen Metallhandwerk von weitgehender Stabilität gekennzeichnet. Grafik: Fachverband Metall NW
2018-02-07T09:33:05Z Gute Stimmung im nordrhein-westfälischen Metallhandwerk
zuletzt editiert am 24. August 2020