Thomas Wahlen (l.), Leiter Vertrieb und Marketing bei Ogro, und Ludger Kötter, COO von Ogro, sind optimistisch, bald einen Kaufinteressenten nennen zu können. Foto: Redaktion/kosi

Beschlag- und Sicherheitstechnik 2018-07-13T06:20:00Z Hoffnung für Ogro

Es scheint sich etwas bei Ogro, Velbert, zu tun. Nach Angaben des seit Anfang März insolventen Herstellers hat es bereits Gespräche mit mehreren ernsthaften Kaufinteressenten gegeben. Das Unternehmen hat die Hoffnung, demnächst eine entsprechende Vereinbarung abschließen zu können. „Bei allen Interessenten gibt es einen Baubeschlag-Hintergrund, aber in keinem Fall handelt es sich um direkte Wettbewerber aus dem Beschlagsbereich. Gute Voraussetzungen also, um positiv in die nahe Zukunft zu blicken“, teilte Thomas Wahlen, Leiter Vertrieb und Marketing bei Ogro, der schloss+beschlagmarkt-Redaktion mit.
Hintergrund: Am 1. März dieses Jahres hatte der Geschäftsführer Michael Aubrey Flacks der Flacks Group mit Hauptsitz in Miami/USA die Eröffnung des Insolvenzverfahrens von Ogro beantragt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Marc d’Avoine aus Wuppertal bestellt. Die vor 152 Jahren von Albert Grosssteinbeck gegründete Manufaktur für Beschlagtechnik wurde 1989 von Dorma, Ennepetal, übernommen und von Dormakaba im Juni 2017 an die US-amerikanischen Flacks Group veräußert. Damals hieß es, die neuen Besitzer planten eine internationale Wachstumsstrategie. Vor der Übernahme durch Dormakaba wurde mehrere Monate mit Emka verhandelt, die Ogro übernehmen wollten. Die Verhandlungen waren damals kurz vor Abschluss gescheitert.

zuletzt editiert am 24. August 2020
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