Die Skanva Group, die auch mit 50 Prozent an einer Fenster- und Türenfertigung in Weißrussland beteiligt ist, erwirtschaftete im Jahr 2019 einen Umsatz von elf Millionen Euro in den Märkten Dänemark, Norwegen und Island. Foto: Skanva Group

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07. August 2020 | Teilen auf:

IFN übernimmt dänisches Unternehmen

Auch im Fenster- und Türengeschäft hat im Zuge der Corona-Krise das Online-Geschäft stark an Bedeutung gewonnen. Um für diese Herausforderung besser gerüstet zu sein, hat die IFN-Gruppe (Internorm, Schlotterer, Topic, GIG, HSF, Kastrup und Skaala) 80 Prozent der Anteile der Skanva Group A/S übernommen. Das dänische Unternehmen ist ausschließlich im Online-Geschäft für Fenster und Türen in den Märkten Dänemark, Norwegen und Island tätig.
„Nachdem wir mit einigen Unternehmen unserer Gruppe gerade erst aus der Kurzarbeit gekommen sind und die Unsicherheit der wirtschaftlichen Entwicklung der Corona-Krise noch vor uns liegt, war die Entscheidung, in dieser Zeit eine weitere Firma zu übernehmen, keine leichte. Jedoch wollen wir unsere Kompetenzen in den neuen Vertriebskanälen, wie dem Online-Geschäft, verstärken. Die Bedeutung dieses Vertriebskanals hat unter den Covid-19-Rahmenbedingungen nochmals zugenommen“, kommentiert Christian Klinger, Miteigentümer und Unternehmenssprecher der IFN-Gruppe, die soeben umgesetzte Akquisition.
Die Skanva Group, die auch mit 50 Prozent an einer Fenster- und Türenfertigung in Weißrussland beteiligt ist, erwirtschaftete im Jahr 2019 einen Umsatz von elf Millionen Euro in den Märkten Dänemark, Norwegen und Island. Für 2020 erwartet das Unternehmen mit einem Umsatz von 15 Millionen Euro ein Wachstum von über 35 Prozent – dies unterstreiche die Entwicklung, die der Online-Vertrieb von Fenstern und Türen in der letzten Zeit genommen hat. „Wir gehen davon aus, dass dieser Trend in den kommenden Jahren anhält und sich noch verstärkt“, ergänzt Vorstand Johann Habring, der in der IFN-Gruppe auch für Nordeuropa zuständig ist.