Internorm hat nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2017 deutliche Zuwächse verzeichnet. Der Umsatz erhöhte sich demnach um drei Prozent auf 331 Millionen Euro, der Auftragseingang stieg um vier Prozent. Im neuen Geschäftsjahr investiere das Unternehmen rund 24 Millionen Euro. Ein weiterer Schwerpunkt liege auf der Digitalisierung: Verkaufsunterlagen werden den Angaben zufolge mit Augmented-Reality-Elementen bereichert und auf Messen halte die virtuelle Realität Einzug.
Der österreichische Fensterhersteller verzeichnete nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr in fast allen Märkten Zuwächse beim Auftragseingang. Ein Ausrufezeichen habe Italien mit einem Plus von zehn Prozent gesetzt, in Österreich, Deutschland, Frankreich sowie im übrigen Export lag das Plus den Angaben zufolge zwischen drei und vier Prozent, nur in der Schweiz gab es einen leichten Rückgang um zwei Prozent. Die Exportquote liege damit bei über 55 Prozent.
Im wichtigen Heimatmarkt Österreich zeichne sich für Internorm eine Trendwende ab. Zuletzt war die Branche mehrere Jahre mit rückläufigen Zahlen im Sanierungsgeschäft konfrontiert, das dürfte sich nun ändern: „Wir sind für die prognostizierte Rückkehr des Wachstums im Sanierungsmarkt jedenfalls bestens gerüstet – dank unserer laufend hohen Investitionen in Menschen, Werke und Produkte“, so Christian Klinger, Unternehmenssprecher und Miteigentümer. Der Mitarbeiterstand von Internorm erreichte 2017 ein Allzeithoch von 1.847 (vollzeitäquivalent), zudem wurden seit 2005 im Unternehmen rund 280 Millionen Euro investiert. Auch die Vertriebspartner sein aktiv: Allein 2017 wurden nach Unternehmensangaben 31 neue Schauräume in Europa eröffnet und ebenso viele neu konzipiert oder überarbeitet.
Im Geschäftsjahr 2018 plane Internorm, die Werke mit rund 17 Millionen Euro weiter auszubauen.
Bauelemente 2018-03-14T14:06:15Z Internorm meldet deutliche Zuwächse für das Geschäftsjahr 2017
zuletzt editiert am 24. August 2020