Kiwi Geschäftsführer (v.l.): Hannah Nöthig und Karsten Nölling, Vorsitzender der Geschäftsführung. Fotos: Kiwi

Beschlag- und Sicherheitstechnik

21. April 2020 | Teilen auf:

Kiwi nimmt zehn Millionen Euro in erweiterter B-Runde auf

Bestandsgesellschafter stellen bei Kiwi die langfristige Wachstumsfinanzierung sicher und investieren in den weiteren Ausbau des Unternehmens. Der Anbieter für digitale Schließsysteme in der Wohnungswirtschaft nimmt in einer erweiterten Runde zehn Millionen Euro von seinen Bestandsgesellschaftern auf.
Das Unternehmen aus Berlin wird nach eigenen Angaben mit der Finanzierung das Wachstum weiter vorantreiben und zudem in die Produktentwicklung investieren. Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 verzeichne Kiwi konstant steigende Installationszahlen und habe mit einem Kundenkreis von aktuell über 600 Unternehmen aus der Wohnungswirtschaft das Auftragsvolumen innerhalb des letzten Jahres erneut mehr als verdoppelt. Die Verträge für die Ausweitung auf 300.000 Wohneinheiten seien bereits unterzeichnet. Mit dem neuen Investment will Kiwi die Nachrüstung von Bestandsobjekten vorantreiben und zusätzlich das Geschäft für Neubauten entwickeln.
„Die aktuelle Finanzierungsrunde ist eine tolle Bestätigung für das gesamte Team und bestärkt uns darin, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen”, erklärt Karsten Nölling, Vorsitzender der Geschäftsführung von Kiwi. „Kiwi ist auf dem besten Weg, die digitale Türzugangsplattform für die gesamte Wohnungswirtschaft zu werden”, zeigt sich Claudius Moor, Geschäftsführer von Prüm-Garant, die zur Arbonia Gruppe gehören, von Kiwis Erfolg beeindruckt. „Diese Entwicklung wollen wir als größter Türenhersteller für den Geschosswohnungsbau in Deutschland mit 1,6 Millionen Türen pro Jahr weiter aktiv unterstützen”, so Moor. Arbonia ist strategischer Investor von Kiwi und bietet gemeinsam mit dem Berliner Unternehmen die „Smart-Door“ an, eine digitale Wohnungstür, die bereits ab Werk mit dem Schließsystem von Kiwi ausgerüstet ist.