„Wir sehen es nicht als Übernahme, sondern als Kooperation. Maco und Hautau arbeiten bereits seit 2009 in verschiedenen Bereich zusammen, beispielsweise bei der Logistik“, erklärte Maco-Geschäftsführer Guido Felix gestern (27. Juni) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz von Hautau und Maco. Hintergrund: Erst vor knapp zwei Wochen wurde bekannt, dass die Maco-Gruppe 75 Prozent der Gesellschafteranteile von Hautau zum 1. April dieses Jahres übernommen beziehungsweise gekauft hat. Die restlichen 25 Prozent bleiben im Besitz der Unternehmerfamilie.
Nun werde eine Zwei-Marken-Strategie verfolgt, bei der die Geschäftsführungen der zwei Unternehmen miteinander kooperieren. Zudem werde es einen Beirat geben, der aus Mitgliedern beider Hersteller besteht. „Hautau bleibt als Unternehmen und Marke bestehen, nicht nur kurzfristig. Es werden keine Arbeitsplätze abgebaut, sondern der Standort Helpsen gestärkt“, betonte Felix im Gespräch. „Die Außendienstmitarbeiter werden weiterarbeiten wie bisher. Sie müssen jetzt nicht das Portfolio beider Hersteller präsentieren. Ebenso werden die Kunden keine Veränderungen bemerken, weil sich für sie nichts ändert. Auch die Fachhandelstreue bleibt erhalten“, ergänzte Frank Jedamski, kaufmännischer Geschäftsführer von Hautau.
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Streben gemeinsames Wachstum an (v.l.): Maco-Geschäftsführer Ulrich Wagner, die Hautau-Geschäftsführer Martin Beißner und Frank Jedamski sowie Maco-Geschäftsführer Guido Felix. Foto: Redaktion/kosi
Beschlag- und Sicherheitstechnik 2018-06-28T10:47:40Z Mehr Kooperation als Übernahme
zuletzt editiert am 24. August 2020