Die Schüco-Gruppe hat nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 1,670 Milliarden Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zu 2017 (1,575 Milliarden Euro) sei damit eine deutliche Umsatzsteigerung von rund sechs Prozent zu vermelden. Währungsbereinigt betrage die Umsatzsteigerung 7,3 Prozent. Für die Schüco-Gruppe arbeiteten im Jahresdurchschnitt 2018 insgesamt 5.400 Mitarbeiter – 500 mehr als im Vorjahr. 3.750 Mitarbeiter beschäftigte das Unternehmen in Deutschland, davon wiederum 2.300 in Ostwestfalen-Lippe. Die Investitionssumme lag laut Unternehmensangaben 2018 bei rund 60 Millionen Euro. Mehr als 17,5 Millionen Euro davon seien in die 2016 gestarteten umfangreichen Baumaßnahmen zur Standorterweiterung geflossen. Das wirtschaftliche Eigenkapital der Gruppe liege unverändert bei rund 70 Prozent.
Schüco sieht in Deutschland für 2019 unverändert ein positives Marktumfeld. Das anhaltende niedrige Zinsniveau und der boomende Wohnungsneubau in Deutschland werden voraussichtlich die Investments in Immobilien weiterhin attraktiv halten. Für die im angestrebten Klimaschutzgesetz definierten Klimaschutzziele und Zielvorgaben sei das Unternehmen mit seinen ganzheitlichen Lösungen für Wohn- und Objektbauten sowie mit seinem 360-Grad-Nachhaltigkeitsansatz bestens gerüstet. Er umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Produktes von der Planung über die Herstellung, Montage und Nutzung bis hin zur Möglichkeit des Rückbaus mit Recycling in den geschlossenen Wertstoffkreislauf.
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Andreas Engelhardt, persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG. Foto: Schüco International
Bauelemente 2019-07-02T13:24:54Z Nachhaltige Expansion von Schüco setzt sich fort
zuletzt editiert am 24. August 2020