Bauelemente 2019-09-16T07:02:36Z Neue Konzepte für den Eingangsbereich

Um sich vom Wettbewerb abzuheben und den individuellen Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden, entwickeln die Hersteller von Türkommunikationsanlagen und Briefkastensystemen kreative Lösungen. So müsse der Endverbraucher nicht mehr die Türe öffnen, um eine Warensendung zu empfangen. Er brauche nicht mehr zur Post zu gehen, um ein Paket aufzugeben. Und er könne seine frisch gewaschene und gebügelte Wäsche einfach dem Briefkasten entnehmen – denn der Hersteller Renz hat eine Paketkastenanlage zu einer Art Wäscheschrank umfunktioniert. Der Nutzer könne die schmutzige Wäsche zur Abholung in die Box geben, nach zwei bis drei Tagen liege die frisch gewaschene Kleidung darin zur Entnahme bereit – den Rest erledigt der Textilreinigungsservice von Persil. Diesen Service gibt es den Angaben zufolge exklusiv in der „my Renzbox“. Die Logistikprozesse seien in die Systemplattform integriert. Abholung und Zustellung der Wäsche werden beispielsweise in Zusammenarbeit mit DHL abgewickelt. Für hängende Wäsche wie zum Beispiel Anzüge gebe es auf Wunsch ein spezielles Fach mit einer Kleiderstange. Dieser Textilreinigungsservice ist in alle Paketkastenanlagen des Herstellers integrierbar. Die Paketkastenanlage lasse sich aber weiterhin auch für den Versand von herkömmlichen Päckchen etc. verwenden, wobei alle Paketdienstleister zum Empfangen und Versenden der Post eingesetzt werden könnten. Aufgrund enger Kooperationen wurden die Prozesse von DHL und Parcel Lock in die Systemplattform der Paketkastenanlage integriert. Auch Lieferdienste, Nachbarn und Bekannte könnten Waren mittels Authentifizierung per PIN zustellen und abholen.
Dies ist nur eines von vielen Konzepten die für den Eingangsbereich entwickelt wurde. Weitere finden Sie in der Ausgabe 04.2019 von Bauelement+Technik als Abonnent hier.

zuletzt editiert am 24. August 2020
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