Einen hohen zweistelligen Millionenbetrag hat Gira für seinen Neubau auf der „grünen Wiese“ und dessen Ausstattung in die Hand genommen – die größte Investition in der 113-jährigen Unternehmensgeschichte. Foto: Gira

Beschlag- und Sicherheitstechnik 2018-10-11T14:24:00Z Neues Gira Produktions-, Entwicklungs- und Logistikzentrum eingeweiht

Gira Giersiepen hat am Standort Radevormwald ein neues Produktions-, Entwicklungs- und Logistikzentrum errichtet. Einen hohen zweistelligen Millionenbetrag hat der Mittelständler aus dem Bergischen Land nach eigenen Angaben für den Bau auf der "grünen Wiese" und dessen Ausstattung mit modernster Anlagentechnologie in die Hand genommen – die größte Investition in der 113-jährigen Unternehmensgeschichte. Rund 550 Beschäftigte des Gebäudetechnikspezialisten sollen hier ab dem Frühjahr 2019 arbeiten.
"Alles auf einer Ebene mit idealem Warenfluss – vom Wareneingang in die Montage zum Warenausgang, dazwischen eine sehr leistungsfähige Kommissionier- und Lagerlogistik. Und ein Entwicklungszentrum auf einer Ebene auf dem Dach der Montage statt auf mehrere Geschosse verteilt. Was für ein Unterschied", so Dirk Giersiepen, Geschäftsführender Gesellschafter der Gira Giersiepen, anlässlich der Einweihung.
Mit der Inbetriebnahme des neuen Werks werde für Gira eine Zeit enden, in der Teile der Fertigung und Logistik in eine Vielzahl angemieteter Gebäude ausgelagert waren. Dies habe "nicht zu idealen Prozessen" und zu einer "sehr aufwendigen internen Logistik" geführt, so Giersiepen. Mit dem neuen, 30.000 Quadratmeter großen Werk gehe Gira jetzt neue Wege und schaffe zudem die Voraussetzungen für weiteres Wachstum. "Im ‚Campus Röntgenstraße‘ bilden wir wesentliche Teile der Wertschöpfungskette unter einem Dach ab. Unsere Produktivität wird so natürlich steigen – und zwar am Standort Radevormwald durch kürzere Wege, intelligente Abläufe und eine verbesserte Prozesseffizienz, nicht durch plumpe Verlagerung in Niedrigstlohn-Länder", erklärte Giersiepen. "Und für die nächsten 15 Prozent Wachstum müssen wir nicht bauen oder anmieten. Für die internationale Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit ist dieses Projekt ein wichtiger Meilenstein."

zuletzt editiert am 24. August 2020
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