In mit Smart-Home-Technik ausgestatteten Räumen sollen zwischen 20 Prozent und 35 Prozent der Heizenergie einsparen werden können. Quelle: Smart Home Initiative/Shutterstock

Bauelemente

31. August 2020 | Teilen auf:

Neutraler Kriterienkatalog für Smart-Home-Lösungen

Die Smart-Home-Initiative Deutschland hat einen Hersteller- und Technologie-neutralen Kriterienkatalog erstellt und Hersteller und Anbieter von Smart-Home-Technik aufgefordert, geeignete Produkte und Systeme zu benennen. Die Smart Home Initiative Deutschland prüft die Angaben und listet diese Systeme auf ihrer Website www.smarthome-deutschland.de unter der Rubrik „Bürger CO2-Projekt“ auf – einem Projekt, das die Initiative zur IFA 2020 startet, um damit die CO2-Emissionen von Haushalten in Deutschland zu reduzieren.

Die Systeme auf der Liste sind nach Angaben der Initiative alle zur Selbstinstallation geeignet. Für die Installation müssen keine neuen Kabel verlegt werden, es entstehen weder Schmutz noch Lärm. Die Produkte lassen sich in der Regel bei einem Umzug problemlos mitnehmen und die Wohnung in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen.

Installationen hätten durch Vergleiche der Energiezähler gezeigt, dass sich in so ausgestatteten Räumen zwischen 20 Prozent und 35 Prozent der Heizenergie einsparen lassen sollen. Das ist gut fürs Klima und für den eigenen Geldbeutel. Die Ausgaben für die smarte Technik seien somit eine Investition, die sich nach kurzer Zeit selbst refinanziert und langfristig sogar monetär auszahlt.