Angeschoben vom Objektgeschäft ist der österreichische Markt für Innentüren im Jahr 2018 gewachsen. Das zeigen Daten der Marktstudie zu Innentüren in Österreich von Branchenradar.com Marktanalyse. Demnach erhöhten sich nach einer kurzzeitigen Wachstumsdelle im Jahr 2017 die Herstellererlöse um 5,1 Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt 160,2 Millionen Euro. Im großvolumigen Objektneubau wurden mehrheitlich eher preisgünstige Innentüren aus Röhrenspan oder Kartonwabe nachgefragt. Folglich wuchs der Umsatz im Produktsegment Röhrenspan um nahezu dreizehn Prozent und bei Kartonwabe um acht Prozent. Massivholztüren, Vollspanplatten und Innentüren aus Flachsplatten entwickelten sich indessen rückläufig, genauso wie die Nachfrage nach Ganzglastüren.
Stabil hat sich der dortige Markt für Feuerschutztüren inklusive Vollmetalltüren entwickelt. Er wuchs um rund zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr, die Erlöse summierten sich auf insgesamt 71,8 Millionen Euro. Das Wachstum sei jedoch nur noch preisgetrieben. Die Nachfrage stagnierte auf Vorjahresniveau, wobei ein signifikanter Anstieg im Neubau (+2,1 Prozent), einem deutlichen Rückgang im Sanierungsgeschäft (-7,2 Prozent) gegenüber stand. Aufgrund steigender Preise gab es zudem auch nur bei Produkten der Brandwiderstandsklassen EI 30 und EI 60 Umsatzzuwächse, während sich die EI-90 Türen erlösseitig seitwärts entwickelten.

Der österreichische Markt für Innentüren ist im Jahr 2018 gewachsen. Foto: Hörmann
Bauelemente 2019-04-04T11:42:00Z Österreich legt bei Innentüren und Feuerschutztüren zu
zuletzt editiert am 24. August 2020