Martin J. Hörmann, persönlich haftender Gesellschafter der Hörmann Gruppe und stellvertretender Vorsitzender des Ausstellerbeirats, fordert die Branche dazu auf, der BAU den Rücken zu stärken. Foto: Redaktion/kosi

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30. April 2020 | Teilen auf:

Optimismus bei der BAU trotz Absagen

Nach der Absage von Schüco und Xella zur BAU 2021 hat sich die Messe München zu Wort gemeldet. Demnach stemme sich die BAU erfolgreich gegen die Auswirkungen der weltweiten Covid-19-Epidemie. Trotz der schwierigen Situation wecke die sehr gute Buchungslage die Zuversicht bei Messe-Organisatoren und Ausstellerbeirat. Bereits drei Viertel der verfügbaren Netto-Ausstellungsfläche seien fest gebucht.
Das Projektteam der BAU geht nach eigenem Bekunden aktuell davon aus, wieder alle 18 Messehallen mit insgesamt 180.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche belegen zu können. Unter den Unternehmen, die ihre Ausstellungsfläche bereits fest gebucht haben, sind langjährige Partner der BAU wie beispielsweise Assa Abloy, Bosch, Busch Jäger, Festool, Gira, Glas Trösch, Gretsch-Unitas, Hörmann, Hydro Building Systems (Wicona), Novoferm, Roma, Roto Frank oder Teckentrup.
Martin J. Hörmann, persönlich haftender Gesellschafter der Hörmann Gruppe und stellvertretender Vorsitzender des Ausstellerbeirats, erklärt: „Die Auswirkungen der Corona-Krise werden die Branche im kommenden Jahr erst richtig treffen. Deshalb wird die BAU mit ihrer Strahlkraft zu Jahresbeginn für die Entwicklung der Auftragslage ganz entscheidend sein. Viele Unternehmen verknüpfen mit dieser Messe die Hoffnung auf einen Schub. Die BAU hat oft genug bewiesen, dass sie diesen Anstoß geben kann. Deshalb ist es wichtig, dass die Branche der BAU den Rücken stärkt.“
Dennoch haben mittlerweile (Stand 6. Mai) weitere Unternehmen ihre Teilnahme abgesagt, dazu gehören Gutmann Bausysteme und Jansen Steel Systems.