Zu sehen ist die Website der Circular Plastics Alliance (CPA), auf der Renolit als Unterzeichner aufgelistet ist.
Renolit hat eine freiwillige Verpflichtung gegenüber der Circular Plastics Alliance (CPA) eingereicht, mit der das Unternehmen seinen individuellen Beitrag zu deren Zielerreichung definiert. Quelle: Screenshot

Bauelemente

15. February 2021 | Teilen auf:

Renolit verpflichtet sich zu mehr Kreislaufwirtschaft

Renolit hat eine freiwillige Verpflichtung gegenüber der Circular Plastics Alliance (CPA) eingereicht, mit der das Unternehmen seinen individuellen Beitrag zu deren Zielerreichung definiert. Mit der Verpflichtung setzt sich der Folienhersteller auch für Bauelemente unter anderem das Ziel, bis 2025 100 Prozent der Kunststoffabfälle innerhalb der Unternehmensgruppe aufzubereiten und wiederzuverwenden. So will Renolit nach eigenen Angaben durch das Projekt „Renolit Goes Circular“, das unter anderem auf Abfallreduzierung durch entsprechende Maßnahmen in der Produktion setzt, bis 2025 keine Abfälle mehr an Dritte verkaufen müssen. Zudem sollen bis dahin alle genutzten Kunststoffverpackungen zu mindestens 50 Prozent aus recyceltem Material oder nachwachsenden Rohstoffen bestehen.

Darüber hinaus unterstütze Renolit ein Projekt zur nicht-fossilen Polymerproduktion, bei dem spezielle Bakterien CO2 aus Luft in chemische Grundbausteine umwandeln, die vielfältige Anwendungen im Bereich der Polymerherstellung fänden.

Die CPA ist eine Initiative der Europäischen Kommission, der sich neben Renolit 266 Verbände und Unternehmen angeschlossen haben. Sie verfolgen gemeinsam das Ziel, bis 2025 in Europa mindestens zehn Millionen Tonnen recycelten Kunststoff in Produkte und Verpackungen einfließen zu lassen.