Sven Behrendt, Vorstand der Renolit SE, und Stefan Friedrich, Geschäftsleiter der Renolit Geschäftseinheit Exterior Solutions. Quelle: Renolit

Bauelemente

05. January 2021 | Teilen auf:

Rewindo gewinnt Renolit als Premium-Partner

Das Premium-Partner Netzwerk der Rewindo GmbH Fenster-Recycling-Service, Bonn, setzt auch 2021 sein Wachstum fort. Mit dem Beitritt des Folienspezialisten Renolit SE konnte zum Jahresbeginn ein zweiter wichtiger Stützpfeiler in dieser Branche errichtet werden, heißt es vonseiten Rewindos. Somit umfasse das 2016 gegründete Netzwerk bereits zwölf Unternehmen im Bereich Fensterbau, drei Extrusionsbetriebe und zwei Folienhersteller. „Wir freuen uns sehr, nun auch Renolit an unserer Seite zu haben. Eine Ausweitung des Netzwerks in andere Branchen, wie zum Beispiel die Glas- und Beschlagindustrie, steht ebenfalls auf der Agenda. Wir haben dort von einigen Unternehmen bereits positive Signale für eine Mitgliedschaft empfangen“, berichtet Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter. Sein Ziel sei es, auf längere Frist die gesamte Wertschöpfungskette entlang des PVC-Fensters einzubeziehen.

„Wir haben uns für den Beitritt zum Premium-Partner-Netzwerk der Rewindo entschieden, weil wir von der Qualität und Effektivität des PVC-Altfensterrecyclings überzeugt sind und einen Beitrag zur Ressourcenschonung, CO2-Reduzierung und Nachhaltigkeit leisten wollen“, so Sven Behrendt, Vorstand der Renolit SE. „Als einer der Unterzeichner der Circular Plastics Alliance (CPA) der EU-Kommission und Mitglied von ‚Vinyl-Plus‘ möchten wir hier außerdem ein sichtbares Zeichen setzen.“

Durch die stetige Erweiterung des Premium-Partner-Netzwerkes wolle Rewindo zur Erreichung der Recyclingziele des Nachhaltigkeitsprogramms der europäischen Kunststoffindustrie beitragen. „Zusammen mit unseren Recycling- und Logistikpartnern konnten wir im Jahr 2019 im Rahmen des werkstofflichen Recyclings einen Output von über 35.500 Tonnen Regranulat aus PVC-Altfenstern, -rollläden und -türen erzielen. Das entspricht in etwa zwei Millionen alten Kunststofffenstern. Hinzu kamen in 2019 über 65.000 Tonnen PVC-Profilabschnitte“, so Vetter.