Manuel Villanueva-Schmidt (Abteilungsleiter Planen und Bauen im Velberter Immobilienservice), Heinz Schemken (Vorsitzender der Fördergemeinschaft des Museums - Mitte) und der Velberter Bürgermeister Dirk Lukrafka (rechts) stoßen gemeinsam unter dem Richtkranz auf den Neubau des Deutschen Schloss- und Beschlägemuseums an. Foto: L. Krick/Stadt Velbert

Beschlag- und Sicherheitstechnik

13. July 2019 | Teilen auf:

Richtfest des Deutschen Schloss- und Beschlägemuseums

Die Stadt Velbert hat am 11. Juli Richtfest gefeiert für den Neubau des Deutschen Schloss- und Beschlägemuseums. Der Umzug des Museums ist ab Ende dieses Jahres geplant, aus dem Forum Niederberg in die im Jahr 1885 erbaute Fabrikantenvilla Villa Herminghaus und den Neubau an der Kolpingstraße in Velbert. Die Neueröffnung ist für Mitte 2020 geplant.
Im Rahmen der zukünftigen Dauerausstellung sollen die Besucher durch Jahrtausende der schließtechnischen Evolution und der Innovationen – von der neolithischen Revolution, über das Mittelalter und die Renaissance bis in die Gegenwart – geführt werden und sollen außerdem Einblicke in die Zukunft der Schloss- und Beschlagtechnik erhalten. Das zukünftige Museum vermittle themenspezifisches Wissen und verbinde dieses durch interaktive Elemente mit der Praxis.
Die Baukosten des Neubaus betragen den Angaben zufolge insgesamt etwa 2,9 Millionen Euro, die zu 80 Prozent durch den Bund und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert werden. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW stellen aus dem Städtebauförderprogramm Stadtumbau West somit insgesamt über 2,3 Millionen Euro bereit.