Die Schulte-Schlagbaum AG hat im Geschäftsjahr 2019 die Konzernumsatzerlöse um rund acht Prozent auf 53,8 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr steigern können. Foto: Redaktion/jule

Beschlag- und Sicherheitstechnik

09. June 2020 | Teilen auf:

SAG in 2019 mit gestiegenem Jahresumsatz

Die Schulte-Schlagbaum AG hat im Geschäftsjahr 2019 die Konzernumsatzerlöse um rund acht Prozent auf 53,8 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr steigern können. Der Umsatzanstieg sei vor allem auf die in 2018 erworbene Sächsische Schlossfabrik zurückzuführen, die in 2018 nur für sechs Monate zu den Konzernumsatzerlösen beigetragen hat.
Bei den in der Muttergesellschaft beheimateten Geschäftsbereichen stand in 2019 im Geschäftsbereich Schloss- und Schließblechsysteme die Integration der in 2018 erworbenen Sächsische Schlossfabrik und im Geschäftsbereich Schließsysteme für Türen und Möbel die Weiterentwicklung der Systeme im Vordergrund. Während der Geschäftsbereich Schloss- und Schließblechsysteme die Vorjahresumsätze bestätigte, konnte der Geschäftsbereich Schließsysteme für Türen und Möbel den Angaben zufolge eine Umsatzsteigerung von über sechs Prozent in 2019 erzielen.
Im Geschäftsbereich Gästemanagement-Systeme waren die Umsätze laut Unternehmensmitteilung insgesamt in 2019 nahezu auf Vorjahresniveau. Hingegen seien die Umsätze der STS in 2019 um rund ein Prozent gegenüber 2018 zurückgegangen, was auf niedrigere Umsätze im Bereich Schließtechnik (Minus fünf Prozent) zurückzuführen sei.
In 2019 konnte der Konzern nach eigenen Angaben sein betriebliches Ergebnis (Ebit) auf 2,15 Millionen Euro und den Konzernjahresüberschuss auf 1,685 Millionen Euro steigern. Dabei hätten die Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen sowie die Verbesserung der operativen Performance zur Verbesserung des Konzernjahresergebnisses beigetragen.
Das Unternehmen sieht das betriebliche Ergebnis, ohne Effekte aus der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen, als nicht zufriedenstellend an. SAG habe demnach Maßnahmen eingeleitet. Der Fokus liege dabei vor allem auf den Geschäftseinheiten gerichtet, die die Rentabilitätsanforderungen des Unternehmens noch nicht erfüllen.