Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Götz und Till Schmiedeknecht setzen auf eine langfristige und sichere Ausrichtung des Unternehmens und zielen auf eine wachstumsstarke Zukunft der Salamander-Gruppe ab. Quelle: Salamander Industrie-Produkte

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15. October 2020 | Teilen auf:

Salamander passt Wachstumsstrategie an

Salamander Industrie-Produkte mit seiner Marke Salamander Window & Door Systems sowie dem Tochterunternehmen Salamander Bonded Leather hat ihre Finanzierungslinie überarbeitet und diese für die Zukunft sichergestellt.

„Bereits in der Vergangenheit haben wir, neben unserer hohen Eigenkapitalquote von 50 Prozent, unsere Unternehmensfinanzierung langfristig, solide und sicher aufgestellt, um für konjunkturelle Schwankungen und Krisen gut vorbereitet zu sein. Dieses Erfolgsrezept führen wir nun fort und weiten das Volumen aufgrund unserer Wachstums- und Investitionsziele aus“, so einstimmig die beiden Brüder und Co-CEOs Till und Götz Schmiedeknecht. Bereits vor dem Corona-Lockdown fanden demnach Gespräche mit den Hausbanken statt. Das Ergebnis sei nun ein flexibles und sicheres Finanzierungspaket für die nächsten fünf Jahre.

Mit dem Strategieprogramm „S500“ bündle Salamander sämtliche bereits eingeleitete als auch zukünftige Maßnahmen, die zur Erreichung der beiden übergeordneten Ziele bis 2030 dienen. „Unser Ziel ist die rentable Verdopplung des Umsatzes in den kommenden zehn Jahren sowie die Unternehmensgruppe gegen konjunkturelle Schwankungen widerstandsfähig aufzustellen. Denn bis jetzt sind wir gut durch die Krise gekommen und blicken aufgrund der Auslastung der Produktionskapazitäten auf ein besseres Q4 2020“, fasst Co-CEO Götz Schmiedeknecht zusammen. Um diese Ziele zu erreichen, setze Salamander den Fokus auf das designorientierte Upselling, die Erlebbarkeit der Fenstersysteme und optimale Produktivität. Die Attraktivität des Fensters aus Sicht des Endkunden stehe im Mittelpunkt aller Entwicklungen sowie der neu entwickelte App-basierte digitale Beratungsprozess.

Das neue Finanzierungspaket gliedere sich in zwei Linien: Zum einen eine klassische Unternehmensfinanzierung unter Führung der Bayern-LB und der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim sowie der Kreissparkasse Augsburg. Zum anderen habe Salamander ein erfolgreiches Debüt am Kapitalmarkt hingelegt. Die Nachfrage nach dem Unternehmens-Bond sei so hoch gewesen, dass die Ausgabe mehr als 2-fach überzeichnet war. Auch hier wurde laut Unternehmensmitteilung auf eine stabile Partnerschaft mit Banken gesetzt.