Das Handwerkerportal Ofri hat zum erneuten Mal 339 Mieter und Eigentümer zum Thema Smart Home befragt. Das Resultat: Die Bekanntheit und Nutzung von Smart Home in der Schweiz nimmt im Vergleich zum Vorjahr leicht zu.
Das in Zürich ansässige Unternehmen Ofri betreibt ein unabhängiges Handwerkerportal. Ofri hat die Online-Befragung im Januar und August 2020 durchgeführt. An der Umfrage nahmen 339 Personen aus der Schweiz teil. 49 Prozent besitzen ein Eigenheim und 51 Prozent wohnen zur Miete. Grafik: Pixabay/Pixaline (Quelle: Pixabay/Pixaline)

Smarte Gebäude 2020-08-23T22:00:00Z Schweizer nutzen Smart Home leicht mehr als im Vorjahr

Das Handwerkerportal Ofri hat erneut 339 Mieter und Eigentümer zum Thema Smart Home befragt. Das Resultat: Die Bekanntheit und Nutzung von Smart Home in der Schweiz nimmt im Vergleich zum Vorjahr leicht zu.

Drei von zehn Teilnehmenden nutzen demnach ein Smart-Home-Gerät in ihrem Zuhause. Das sei eine Person mehr als 2019 mit zwei von zehn Befragten. Auch die Bekanntheit habe sich gesteigert: 69,3 Prozent der Befragten gaben an, schon von Smart Home gehört zu haben. Dies sind 12,3 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Eine Aufteilung nach Wohnsituation zeigt: Eigenheim-Besitzer sind affiner für das Thema. 77,6 Prozent sind mit Smart Home bekannt, bei den Mietern hingegen sind es nur 60,8 Prozent.

Trotz erhöhter Bekanntheit könnten Smart-Home-Hersteller nicht mit einem baldigen Durchbruch rechnen. Nur 10,5 Prozent der Befragten beachsichtigen in den nächsten zwölf Monaten ein Smart-Home-Gerät zu kaufen. Als Hauptgrund gaben die Teilnehmer das Mietwohnverhältnis, die Umbaukosten sowie den fehlenden Nutzen an.

Insgesamt 16,2 Prozent der Teilnehmer finden laut der Befragung Smart Home technisch zu komplex. Ein Befragter sagte demnach: „Erst die Verknüpfung der Smart-Home-Geräte macht das System intelligent. Normale Anwender werden dies nie nutzen können. Als Informatiker ist das Potential weitestgehend nutzbar.“

32,5 Prozent der Befragten nutzen laut der kleinen Studie ein Smart-Home-Gerät. Das seien 10,5 Prozentpunkte mehr gegenüber dem Vorjahr. Der Lockdown vom Frühling dieses Jahres hatte den Angaben zufolge keinen Einfluss auf diese Steigerung: „Wir haben die Daten verglichen“, erklärt Corina Burri von Ofri, „und es gab keinen Anstieg im Besitz von Smart-Home-Geräten nach dem 16. März 2020.“

Bei den beliebtesten Smart-Home-Geräten habe es keine Änderung im Vergleich zum Vorjahr gegeben. Am meisten nutzen die Befragten vernetzte Beleuchtungssysteme, Musikanlagen und Fernseher. Geschirrspüler, Rauchmelder, Backofen und Waschmaschinen seien kaum verbreitet. Weitere Informationen finden sich unter www.ofri.ch .

zuletzt editiert am 30. Oktober 2020
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