Der Verband SES (Schweizerische Errichter von Sicherheitsanlagen) hat seine Branchenstatistik für das Jahr 2019 veröffentlicht. Demnach konnten die Schweizer Sicherheitstechnikunternehmen den Aufschwung von 2018 fortführen und erneut um vier Prozent zulegen. Mit einem erreichten Gesamtumsatz von 752 Millionen Schweizer Franken (umgerechnet rund 712,69 Millionen Euro) habe man nun erstmals die Dreiviertel-Milliarde erreicht. Das entspreche einem nominalen Wachstum 29 Millionen Schweizer Franken (rund 27,49 Millionen Euro).
Bei genauerer Betrachtung falle laut SES jedoch auf, dass die Sektion Security (EMA, VS, AC) insgesamt mit einem Minus von 0,8 Millionen Schweizer Franken (rund 0,75 Millionen Euro) abschließt. Demgegenüber mache die Sektion Fire (BMA, NLA, TLA, GWA, SAA) mit einem Plus von 29,7 Millionen Schweizer Franken (rund 28,14 Millionen Euro) quasi im Alleingang das Wachstum von vier Prozent aus. Besonders zu erwähnen ist laut SES die Löschung mit einem Plus von 12,5 Prozent, was gut zur Hälfte des Wachstums beitrage. Den Wermutstropfen bilde EMA mit einem Minus von 4,4 Prozent. Seit 2016 habe sich der gemeldete Umsatz insgesamt um zwölf Prozent negativ entwickelt. Ein Plus von fünf Prozent habe Access-Control in der Schweiz verzeichnen können und damit den positiven Trend fortgesetzt.
Hintergrund: Der Verband Schweizerischer Errichter von Sicherheitsanlagen (SES) umfasst nach eigenen Angaben die in dieser Branche führenden Unternehmen in der Schweiz. SES ist thematisch in die Sektionen Fire (BMA, NLA, TLA, GWA, RWA und SAA) und Security (EMA, VS, AC) gegliedert. SES-Mitglieder gehören zu den Fachfirmen, welche von der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) anerkannt und/oder welche nach SES-Richtlinien zertifiziert sind.
Beschlag- und Sicherheitstechnik 2020-04-15T07:34:35Z Schweizer Sicherheitsindustrie legt erneut deutlich zu
zuletzt editiert am 24. August 2020