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Abus und Verband Wohneigentum NRW stellen Einbruchschutz-Dossier 2016 vor. Grafik: Verband Wohneigentum NRW/Abus

Abus und Verband Wohneigentum NRW stellen Einbruchschutz-Dossier 2016 vor

Der Verband Wohneigentum NRW und Sicherheitsspezialist Abus haben eine gemeinsame bundesweite Umfrage unter Hauseigentümern zum Thema Sicherheit initiiert. Dabei gaben 53 Prozent der über 1.800 Befragten an, dass bei ihnen im vergangenen Jahr in der Nachbarschaft eingebrochen wurde. Grundsätzlich sind die Immobilienbesitzer bereit, aktiv in die Erhöhung des Einbruchschutzes zu investieren.

13 Prozent der Befragten waren selbst schon einmal Opfer eines Einbruchs. Trotz dieser Zahlen antworteten 92 Prozent der Befragten auf die Frage „Fühlen Sie sich Zu Hause sicher?“ mit „Ja“. Das hängt vermutlich auch damit zusammen, dass 72 Prozent angaben, bereits Sicherungen für Haus-, Balkon- oder Terrassentüren, Fenster und Nebeneingänge angeschafft zu haben. „Ob es sich dabei wirklich um wirkungsvolle Schutzprodukte handelt, bleibt allerdings offen. Auch heute sind leider noch viele Bürger der Meinung – die Studienergebnisse bestätigen uns dies –, dass ein abschließbarer Fenstergriff oder eine Außenbeleuchtung vor einem Einbruch schützt. Das führt dazu, dass die Menschen in trügerischer Sicherheit leben. Einen wirklich effektiven Schutz erzielt man durch den Einsatz von geprüften mechanischen oder mechatronischen Zusatzsicherungen. Letzteres sind Lösungen, die den mechanischen Schutz mit einer elektronischen Überwachung und der Alarmierungsfunktion kombinieren“, so Michael Bräuer, Marketing Direktor beim Sicherheitsexperten Abus.

Wenn es um Informationen rund um das Thema Einbruchsicherheit geht, genießt die Polizei großes Vertrauen. So gaben 80 Prozent der Befragten an, sich bei den Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen Rat holen zu wollen. Immerhin 57 Prozent setzen auf die Kompetenz des Sicherheitsfachhandels und 34 Prozent vertrauen den Informationen aus dem Internet (Mehrfachnennungen waren möglich). Fast jeder vierte Befragte (22 Prozent) hat bereits einen Sicherheitscheck seiner vier Wände durchführen lassen. „Die Befragten zeigen eine hohe Sensibilität in Bezug auf das Thema Einbruchschutz. Das ist gut so, denn nur wer sich mit dem Thema beschäftigt, kann auch die für sich passenden Schlüsse ziehen und entsprechend handeln“, so das Fazit von Michael Bräuer zum ersten Einbruchschutz-Dossier.

Die detaillierten Ergebnisse des Einbruchschutz-Dossier 2016 sind auf der Internetseite www.sicherheitsumfrage.de nachzulesen.



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