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Aus wachsender Sorge vor Wohnungseinbrüchen spricht sich die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland für gesetzliche Maßnahmen zur Prävention im Wohnungsbau aus. Grafik: Roto

Gesetzliche Einbruchschutzmaßnahmen im Wohnungsbau gefordert

Aus wachsender Sorge vor Wohnungseinbrüchen spricht sich die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland für gesetzliche Maßnahmen zur Prävention im Wohnungsbau aus. Das ergab eine von Roto, Leinfeld-Echterdingen, in Auftrag gegeben Forsa-Umfrage. Für den Hersteller resultiert daraus eine „klare Aufforderung an die Politik, geeignete Sicherheitsausstattungen im Wohnungsbau bindend vorzuschreiben und damit der rapide gestiegenen Einbruchskriminalität wirksam zu begegnen“, so Roto-Chef Dr. Eckhard Keill. Allgemeine Mindeststandards zum Einbruchschutz im Wohnungsbau gesetzlich vorzuschreiben, stößt in der Bevölkerung auf hohe Akzeptanz. Laut Studie halten 62 Prozent eine derartige Pflicht für „sehr/eher sinnvoll“. Lediglich 15 Prozent könnten sich damit überhaupt nicht anfreunden. Noch aufgeschlossener sind die Deutschen gemäß der Erhebung für gesetzliche Sicherheitsvorschriften bei Fenstern und Türen, die sich in der Praxis oft als „leichteste Beute“ für Diebe erweisen. Mit 66 Prozent steige die Quote derer, die verbindliche Regelungen im Baurecht als „sehr/eher sinnvoll“ bewerten, auf exakt zwei Drittel der Gesamtbevölkerung. Analog dazu lehnen das nur 15 Prozent kategorisch ab.

Als Konsequenz des „eindeutigen Umfragevotums“ appelliert 
Dr. Eckhard Keill an die verantwortlichen Ministerien in Bund und Ländern, Maßnahmen zum vorbeugenden Einbruchschutz fest in den Bauordnungen zu verankern. Wie er betont, wären die damit für Bauherren und Hausbesitzer verbundenen Investitionen „sowohl überschaubar als auch in jeder Hinsicht gut angelegt“. Zudem schaffe der Gesetzgeber so mit Blick auf die „rasant gestiegenen“ und letztlich von allen Versicherten zu tragenden Assekuranzleistungen für Einbruchschäden mehr finanzielle Gerechtigkeit. Nach Informationen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erforderte das 2015 die Rekordsumme von 530 Millionen Euro. Mehr über die Studie lesen Sie in der Dezember-Ausgabe vom schloss+beschlagmarkt.



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