Mitglieder
Die Mitglieder auf der Versammlung in Frankfurt im November. Foto: ESSA

Internationalisierung der Sicherheitsbranche schreitet voran

Bereits zum 49. Mal in Folge fand die Mitgliederversammlung der „European Security Systems Association“ (ESSA) in Frankfurt am Main statt. 137 Vertreter der physischen Sicherheitsindustrie trafen sich, um die Branchenentwicklung des vergangenen Jahres Revue passieren zu lassen und die Marschrichtung für die Zukunft zu definieren. Während der Versammlung wurde deutlich, dass im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen des Marktes definierte Qualitätskriterien für den Wettbewerb von enormer Bedeutung sind. Hierbei sollte nicht nur auf Transparenz bei der Prüfung von Sicherheitsprodukten Wert gelegt werden. Auch die Thematik der Vergleichbarkeit von Prüfergebnissen zur allgemeinen Qualitätssicherung wurde diskutiert. „Ziel der ESSA bleibt es weiterhin, die herrschenden Beschränkungen auf dem internationalen Markt der physikalischen Sicherheitsprodukte zu erkennen und unsere Mitglieder dabei zu unterstützen diese Hemmnisse zu bewältigen“, betonte ESSA-Geschäftsführer Dr. Markus Heering.

Im Fokus der Mitgliederversammlung standen die Impulsvorträge der Gastredner Andreas Elfving (FOI Swedish Defence Research Agency, Stockholm), Götz Schartner (8com GmbH & Co. KG, Neustadt), Dr. Steffen Kunze (Fraunhofer Institut, Dresden) und Julia Jacobs (Messe Essen, Essen) sowie ein Workshop zum neuen Werkzeugkatalog und den damit verbundenen veränderten Anforderungen für Prüfungen zum Standard EN 1143-1.

 

Elfving stellte das Projekt „Hectos“ vor – ein durch das Sicherheitsforschungsprogramm EC FP7 finanziertes Projekt, dass acht führende Organisationen aus Europa vereint, um zu untersuchen, wie ein einheitliches Vorgehen bei der Prüfung und Zertifizierung von physischen Sicherheitsprodukten entwickelt werden könnte. Schartner beschäftigte sich mit  „Cybercrime und Wirtschaftsspionage“, und da insbesonders mit der aktuellen Gefahr von professionellen Hackerangriffen auf IT-Systeme von Unternehmen. Kunze informierte über die besonderen Materialeigenschaften von Keramiken mit gebundenen Metallen und Polymeren und die Vor- und Nachteile dieser Verbundwerkstoffe für den Maschinenbau. Julia Jacob präsentierte eine Auswertung der diesjährigen Security. Im nächsten Jahr, kann der Verband auf sein 50-jähriges Bestehen zurückblicken. 50 Jahre, in denen sich die Branche der physikalischen Sicherheit enorm entwickelt und auch verändert hat. Das ESSA-Netzwerk, entstanden aus der 1967 gegründeten Forschungs- und Prüfgemeinschaft Geldschränke und Tresoranlagen e.V. (FuP), ist über die Jahrzehnte stark gewachsen und konnte die Branche auch auf internationaler Ebene überzeugen. Von den aktuell 143 Mitgliedern kommen 40 Mitglieder aus nicht-europäischen Ländern, Tendenz steigend.

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