Quadro Safe-Kampagne
Damit Einbrecher langfristig so verzweifeln wie dieser aus der "Quadro Safe"-Kampagne von Roto, hat das BMUB die KfW-Förderung deutlich erhöht. Foto: Roto

FVSB und Interkey erinnern: KfW-Fördermittel wieder verfügbar

Sowohl die Fördermaßnahmen für Barrierereduzierung als auch zum Einbruchschutz des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) wurden aufgestockt und ab sofort können wieder Anträge gestellt werden. Daran erinnern jetzt Interkey-Geschäftsstellenleiter Ralf Margout sowie der Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB). Laut Abus wurden rund 40.000 Anträge im vergangenen Jahr von Mietern und Eigentümern zur Förderung von Maßnahmen zum Einbruchschutz gestellt.

Für Maßnahmen zur Barrierereduzierung stellt der Bund 75 Millionen Euro für Zuschüsse zur Verfügung, was knapp 50 Prozent mehr als im Vorjahr ist. Auch die Förderung bei Maßnahmen zum Einbruchschutz wird fortgesetzt. Hier stehen 50 Millionen Euro zur Verfügung, fünfmal so viel wie im Vorjahr. Möchte man den Zuschuss für Einbruchschutz in Höhe von zehn Prozent erhalten, muss mindestens 2.000 Euro investiert werden. Maximal sind Investitionen in Höhe von 15.000 Euro förderfähig. So ist es möglich, je nach Höhe der Investitionskosten, Zuschüsse in Höhe von 200 Euro bis maximal 1.500 Euro zu erhalten. Zudem können in Kombination mit dem Antrag auf Einbruchschutz auch zusätzliche Maßnahmen zur Barrierereduzierung beantragt werden. Hier gilt dann ein erhöhter Zuschuss. Dieser beträgt dann je nach Höhe der Investitionskosten 200 Euro bis maximal 6.250 Euro. "Es lohnt sich die Förderung in Anspruch zu nehmen und einen Antrag bei der KfW einzureichen. Hier ist nur zu beachten, dass der Antrag vor dem Umbaubeginn gestellt werden muss", erläutert Stephan Schmidt, FVSB-Geschäftsführer.

Seit 19. November 2015 können private Eigentümer und Mieter Zuschüsse für Maßnahmen zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche in Anspruch nehmen. Seit 1. April 2016 werden Privatpersonen alternativ zum Zuschussprogramm für zusätzliche Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz zudem über eine erweiterte Kreditvariante des Programms "Altersgerecht Umbauen" gefördert. Der Antrag und die Abrechnung werden über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) abgewickelt. Über das Zuschussportal der KfW können die Förderanträge nun auch online gestellt werden, wozu allerdings ein Identverfahren erforderlich ist. Alle Informationen zu den Fördermaßnahmen und den Voraussetzungen stellt die KfW ab sofort auf der zentralen Internetseite www.kfw.de/zuschussportal zur Verfügung. Anträge können nun im Internet über das Service-Portal der KfW gestellt und direkt online übermittelt werden.

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