ESSA begrüßt geplante Gesetzesänderungen für Waffenbesitzer

Waffenschrank
Für Waffenschränke steht ein neuer Gesetzesentwurf vor der Tür. Foto: ESSA

ESSA, die International Security Association, führender internationaler Verband der Sicherheitsbranche mit Sitz in Frankfurt, begrüßt geplante Änderungen für Waffenbesitzer in Deutschland. Bereits seit Jahren, so heißt es seitens des Verbandes, weise man darauf hin, dass Waffenschränke, die nach dem VDMA Einheitsblatt 24922 gebaut wurden, nicht dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und nicht genügend Sicherheit bieten. Nun hat die Politik einen neuen Gesetzesentwurf zur Änderung des Waffengesetzes beschlossen. Aufgrund der von der Bundesregierung dargestellten besonderen Eilbedürftigkeit, ist eine abschließende Entscheidung noch vor der Sommerpause zu erwarten.

Der Gesetzesentwurf zur Änderung des Waffengesetzes umfasst umfangreiche Änderungen des Waffengesetzes (WaffG), der Allgemeinen Waffengesetz-Verordnung (AWaffV) und des Beschussgesetzes (BeschG). Der Entwurf schreibt vor, dass Schusswaffen, deren Erwerb und Besitz erlaubnispflichtig sind, ungeladen in Behältnissen aufzubewahren sind, die mindestens der Norm EN 1143-1 entsprechen und über eine Zertifizierung durch eine akkreditierte Zertifizierungsstelle verfügen. Des Weiteren wurden die Vorgaben zu Gewicht und Widerstandsgrad der Sicherheitsbehältnisse überarbeitet. Ein Inkrafttreten dieser Gesetzesänderungen hat demnach zur Folge, dass die aktuell vom Waffengesetz zur Aufbewahrung von Waffen und Munition akzeptierten Stahlschränke, die nach dem VDMA Einheitsblatt 24992 konstruiert werden, überholt wären und in Deutschland nicht mehr als Waffenschränke vermarktet werden dürften.

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