Fenstergriff-Alarmset
Auch kleiner Maßnahmen im Bereich des Einbruchschutzes, wie der Einbau eines Fenstergriff-Alarmsets, können nun bezuschusst werden. Foto: Abus

Niedrigere Mindestinvestition zur Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen

Investitionen in den Einbruchschutz werden ab sofort bereits ab einer Summe von 500 Euro gefördert. Darüber informierten jetzt  informierten das Bundesbauministerium, das Bundesinnen­ministerium und die KfW Bankengruppe in einer gemeinsamen Erklärung.  Damit wurde die Mindestinvestitionssumme deutlich gesenkt – sie lag bislang bei 2.000 Euro. Insgesamt stellen das Bundesbauministerium und die KfW Bankengruppe für das aktuelle Jahr 50 Millionen Euro an Zuschüssen für Einbruchschutzmaßnahmen zur Verfügung.

Über die KfW kann ein Zuschuss von zehn Prozent der förderfähigen Kosten für Material und Installation beantragt werden. Die Fördersumme reicht bis maximal 1.500 Euro Zuschuss pro Wohneinheit. Wichtig ist, den Antrag vor Umsetzung der Maßnahmen einzureichen, eine nachträgliche Förderung ist nicht möglich. Ist der Antrag eingereicht, können einige Wochen vergehen, bis dieser geprüft wurde. Der Zuschuss wird dann nach Abschluss der Maßnahmen ausgezahlt.

Von dem deutlich reduzierten Investitionsvolumen können vor allem Mieter profitieren. Denn je nach Wohnsituation reichen manchmal schon Investitionen im dreistelligen Bereich, um ein deutliches Plus an Sicherheit zu gewinnen. Dazu Michael Bräuer, Marketing Direktor beim Sicherheitsexperten Abus: „Wir begrüßen diesen Schritt sehr, da nun auch Bürgerinnen und Bürger von der Förderung profitieren können, die in kleinerem Rahmen für das Plus an Sicherheit sorgen, was in manchen Fällen – je nach Wohnsituation und persönlichem Sicherheitsbedürfnis – ja auch völlig ausreichend ist. Denn Fakt ist: Jede zusätzliche Sicherung schützt und kann dafür sorgen, dass der Täter den Versuch abbricht oder gar nicht erst startet.“

Rund 40.000 Anträge von Mietern und Eigentümern im vergangenen Jahr zur Förderung von Maßnahmen zum Einbruchschutz führten dazu, dass die zur Verfügung gestellten Mittel für das Jahr 2016 bereits im September aufgebraucht waren. Aufgrund der guten Akzeptanz wurde die Erhöhung der Zuschüsse von zehn Millionen Euro auf 50 Millionen Euro für das Jahr 2017 beschlossen. Laut KfW belief sich die durchschnittliche Investitionssumme bei den eingereichten Anträgen im Jahr 2016 auf rund 5.000 Euro. Im Fokus der Absicherung standen der Einbau von einbruchhemmenden Eingangstüren sowie nachrüstbare Sicherungen für Fenster.

Alle Informationen zu den Fördermaßnahmen und den Voraussetzungen stellt die KfW auf der zentralen Internetseite www.kfw.de/zuschussportal zur Verfügung. Interessierte Verbraucher können sich dort online registrieren und die gewünschten Zuschüsse beantragen. Vorher sollte jedoch ein Fachmann kontaktiert werden – viele Sicherheitsfachgeschäfte haben bereits Erfahrung mit den Förderprogrammen und können kompetent bei der Antragstellung unterstützen.



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