Bundesnetzagentur lässt Ortsrufnummern abschalten
Die Bundesnetzagentur hat über 15.000 Ortsnetzrufnummern abschalten lassen, unter denen Schlüsseldienste Ortsnähe vorgetäuscht hatten. Foto: Pixabay

Bundesnetzagentur geht gegen vorgetäuschte Ortsnähe von Schlüsseldiensten vor

Die Bundesnetzagentur hat in zwei weiteren Fällen die Abschaltung von rund 500 beziehungsweise 15.300 Ortsnetzrufnummern veranlasst, mit denen für Schlüsseldienste geworben wurde. „Wir überprüfen weiterhin konsequent Anbieter aller Branchen, die mit Ortsnetzrufnummern vortäuschen, vor Ort zu sein“, sagt Dr. Wilhelm Eschweiler, Vizepräsident der Bundesnetzagentur. In beiden Fälle hatten offensichtlich Anbieter von Schlüsseldiensten gegenüber dem Netzbetreiber vorgegeben, für ihn als Wiederverkäufer von Telekommunikationsdiensten tätig werden zu wollen. Tatsächlich haben die vermeintlichen Wiederverkäufer aber unter Angabe fiktiver Adressen sich selbst beziehungsweise Strohmännern in beliebigen Ortsnetzbereichen Rufnummern zuteilen lassen. Nachdem der Netzbetreiber die Rufnummern in seinem Netz geschaltet hatte, täuschten die Anbieter mittels der Nummern in der Werbung für ihre Schlüsseldienste eine örtliche Nähe vor. In beiden Fällen hat der betroffene Netzbetreiber aufgrund des von der Bundesnetzagentur eingeleiteten Verwaltungsverfahrens sämtliche dem Wiederverkäufer bereitgestellten Telefonnummern abgeschaltet.

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