Einbrecher bei der Arbeit
Um mehr als ein Fünftel ist die Zahl der Wohnungseinbrüche im letzten Jahr zurückgegangen. Entwarnung kann dennoch nicht gegeben werden. Foto: Abus
13.04.2018 Türen/Tore

Ein Fünftel weniger Wohnungseinbrüche

Um mehr als ein Fünftel ist die Zahl der Wohnungseinbrüche im letzten Jahr zurückgegangen. Das meldet "Der Spiegel" unter Berufung auf die Kriminalstatistik. Diese erscheint offiziell erst Anfang Mai, jedoch liegen bereits die Länderstatistiken vor, aus denen sich folgendes Bild für Deutschland errechnen lässt: Die Polizei hat für das Jahr 2017 insgesamt 116.540 versuchte und vollendete Wohnungseinbrüche erfasst. Damit liegt die Zahl der Einbrüche so niedrig wie seit 2009/2010 nicht mehr. Bereits im Jahr 2016 hatte es einen Rückgang auf 151.265 Wohnungseinbrüche gegeben. Im Jahr 2015 war mit 167.136 registrierten Wohnungseinbrüchen ein Höchststand der vergangenen Jahre erreicht worden. Jahrelang hatten Einbrüche in Deutschland bis dahin zugenommen. Die schwarz-rote Bundesregierung beschloss daraufhin schärfere Strafen. Beim Einbruch in eine Privatwohnung ist seit Sommer 2017 eine Mindesthaftstrafe von einem Jahr statt von sechs Monaten fällig. Die Höchststrafe beträgt nun zehn Jahre.

Um mehr Einbruchschutzmaßnahmen zu fördern, werden von der Bundesregierung finanzielle Zuschüsse für Einbruchsicherheitstechnik über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gewährt. Die KfW fördert Einbruchschutzmaßnahmen wie einbruchhemmende Türen und Fenster, Alarmanlagen sowie Beleuchtungs- und Zugangskontrollsysteme bereits ab Kosten von 1.000 Euro. Der Einbau von Sicherheitstechnik sollte immer vom Fachmann erfolgen. Die Initiative für aktiven Einbruchschutz informiert deshalb Eigentümer und Mieter auf der Internetseite www.nicht-bei-mir.de. Dort finden sich auch in einer übersichtlichen Datenbank qualifizierte Sicherheitsunternehmen und Spezialisten, die individuell rund um den Einbruchschutz beraten.

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