Smart Home
Smart Home wird in zahlreichen Umfragen ein großes Umsatzpotenzial attestiert. Allerdings ist die vernetzte Steuerung von Raumtemperatur, der elektronischen Sicherungstechnik oder anderer Komponenten immer noch eher ein Nischentrend als ein Massenphänomen. Grafik: Wortwolken.com

Datenschutzbedenken bei Smart Home als Kaufhemmnis

Smart Home wird in zahlreichen Umfragen ein großes Umsatzpotenzial attestiert. Allerdings ist die vernetzte Steuerung von Raumtemperatur, der elektronischen Sicherungstechnik oder anderer Komponenten immer noch eher ein Nischentrend als ein Massenphänomen. Ein Hindernisgrund unter anderen, der eine Rolle spielt, sind die Datenschutzbedenken der Wohneigentümer. Dies zeigt eine Branchenstudie zum deutschen Baugeschehen von Bau-Info-Consult, Düsseldorf.

Das Marktforschungsinstitut hat im Rahmen der jährlich erscheinenden Branchenstudie Jahresanalyse 284 Bauakteure gefragt, ob ihre Kunden Datensicherheitsbedenken bei Smart Home haben. 31 Prozent der Bauakteure gehen davon aus, dass sich ihre Kunden sich durchaus mit derlei Datenschutzbedenken tragen. Diese Einschätzung der Bauprofis bestätigt die Ergebnisse anderer aktueller Studien, in denen gut ein Drittel der dort direkt befragten Endkunden angaben, dass sie sich um Hackerangriffe auf Smart Home-Systemen sorgten – wie etwa die jüngste Umfrage des Smart Home-Anbieters Coqon zeigt.

Positiv bleibe jedoch anzumerken, dass 43 Prozent der Bauakteure bei ihren Endkunden keine Befürchtungen in Bezug auf die Datensicherheit bei Smart Home feststellen können. Dennoch seien die Hersteller gut beraten das Thema Datensicherheit nicht aus den Augen zu verlieren, so die Marktforscher: Sollten einmal massive Probleme in diesem Bereich auftreten, könnte dies im schlimmsten Fall dazu führen, dass die Verbraucher das Vertrauen in die gesamte Technologie verlieren.

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