Sascha Keller
Sascha Keller, CEO Bird Home Automation. Foto: Door Bird

Door-Bird und Kiwi kooperieren

Der Hersteller von IP-Türsprechanlagen Bird Home Automation und das Prop-Tech-Unternehmen (Property Technology) Kiwi.ki haben ihre Kooperation angekündigt. Ab sofort sei der Door-Bird „D301“ – das Internet-Upgrade für analoge Türsprechanlagen – mit dem Kiwi Schließsystem kompatibel. Mit der Integration bieten die Unternehmen nach eigenen Angaben eine gemeinsame Lösung für Geschäftskunden, die für ihre Dienstleistung Zutritt zu Haus- und Wohnungstüren benötigen. Firmen wie zum Beispiel Pflegedienste oder Reinigungskräfte können somit Türen, zu denen sie Zutrittsrechte haben, über das Kiwi Portal verwalten und öffnen.
Mit dem „Door-Bird D301“ könnten Mieter in Mehrfamilienhäusern ihre bestehenden analogen Türsprechanlagen internetfähig machen. Wenn ein Besucher an der Haustür klingelt, erhält der Bewohner eine Push-Mitteilung auf sein Smartphone oder Tablet. Anschließend könne er per App mit dem Besucher sprechen sowie die Haus- oder Wohnungstür öffnen.
Auch mit Kiwi können Türen schlüssellos geöffnet werden. Das Unternehmen bietet ein digitales Schließsystem für Türen von Mehrfamilienhäusern an. Kiwi möchte das Schlüsselmanagement für die Wohnungswirtschaft digitalisieren und als Plattform für Dienstleistungen, die Zutritt zu Haus oder Wohnung benötigen, beispielsweise Paketdienste oder die Müllabfuhr, anbieten.

„Mit diesem neuen Geschäftssegment stärken wir unsere Marktposition als führender Hersteller von IP-Türsprechanlagen und smarten Nachrüstmodulen, die über umfangreichste Kompatibilitäten verfügen“, so Sascha Keller, CEO der Bird Home Automation. „Durch Door-Bird können wir unser Produktangebot erweitern und ermöglichen unseren Kunden eine noch flexiblere Nutzung von Kiwi“, erläutert Kiwi Mitgründerin und Geschäftsführerin Claudia Nagel ihre Beweggründe für die Kooperation.