Smart Home
Während in vielen Haushalten in Europa immer häufiger Smart Home Einzug hält, entwickelt sich laut einer Studie dieser Markt in Deutschland nur langsam. Foto: geralt/Pixabay
13.09.2018 Türen/Tore

Smart-Home-Markt entwickelt sich in Deutschland nur langsam

Während in vielen Haushalten in Europa immer häufiger Smart Home Einzug hält, entwickelt sich dieser Markt in Deutschland nur langsam. Das geht aus einer Studie mit 8.000 Teilnehmern im Auftrag von Linksys, einem Anbieter für Home-Networking-Lösungen, hervor. Demnach halten sich die Deutschen beim Kauf vernetzter Heimgeräte im internationalen Vergleich eher zurück. Der Preis und das ausgeprägte Sicherheitsdenken der Deutschen seien dabei wohl die Haupthindernisse für die Smart-Home-Verbreitung hierzulande.

Smart TV ist bereits in mehr als der Hälfte der befragten europäischen Haushalte zu finden. Auch weitere IoT-Geräte gewinnen an Beliebtheit. Dazu gehören Sprachassistenten wie Amazon Echo, Amazon Alexa und Google Home, derzeit mit 21,9 Prozent und steigender Tendenz. Direkt dahinter liegen smarte Beleuchtung (18 Prozent) und vernetzte Sicherheitskameras (17,5 Prozent), gefolgt von Temperaturreglern, smarten Steckdosen und Türklingeln bei 12,3 Prozent.

Im Vergleich zu anderen Ländern ist bei den Deutschen die Wahrscheinlichkeit am geringsten, dass sie folgende Smart Devices besitzen: Smarte Steckdosen (15 Prozent), vernetzte Sicherheitskameras (13 Prozent), smarte Temperaturregler (neun Prozent) und smarte Türklingeln (acht Prozent).

Auch künftig sind die Deutschen laut Studie im Vergleich am wenigsten daran interessiert, folgende Smart Devices zu kaufen: Smart TV oder Connected TV (55 Prozent), smarte Steckdosen (31 Prozent), smarte Schalter (28 Prozent), vernetzte Sicherheitskameras (26 Prozent), smarte Temperaturregler (26 Prozent) und smarte Türklingeln (21 Prozent).