Wachstum bei Brandmelder in Österreich flacht ab

Brandmelderumsatz in Österreich 2018
Die Anbieter waren mit der Entwicklung nicht zufrieden, da in den letzten drei Jahren der Durchschnittspreis auf Ebene der Warengruppe um beinahe zehn Prozent gesunken ist. Grafik: Branchenradar.com

Der durch Nachrüstungen ausgelöste Boom bei Brandmeldern in Österreich flacht zunehmend ab. Trotzdem entwickelte sich die Nachfrage auch im vergangenen Jahr vergleichsweise dynamisch, wie aktuelle Daten einer Marktstudie zu Brandmeldern in Österreich von Branchenradar.com Marktanalyse zeigen. Demnach wurden 2018 in Österreich knapp 1,1 Millionen Brandmelder verkauft. Im Vergleich zu 2017 entspricht das einem Wachstum von 2,4 Prozent. Allerdings wuchs der Markt die Jahre davor doppelt so schnell, da die Nachfrage massiv von Nachrüstungskäufen für den Gebäudebestand angeschoben worden sei. Die aktuellen Zahlen lassen vermuten, dass der Bedarf mittlerweile gedeckt ist – im vergangen Jahr gab es im Bestandsgeschäft erstmals seit sechs Jahren einen moderaten Rückgang von etwa einem Prozent.

Die Anbieter waren mit der Entwicklung nicht zufrieden, da in den letzten drei Jahren der Durchschnittspreis auf Ebene der Warengruppe um beinahe zehn Prozent gesunken ist. Der Grund für die Kontraktion sei, dass immer öfter Produkte der Preiseinstiegslage, mit einem Erzeugerpreis von bis zu zehn Euro pro Stück, nachgefragt werden. Infolge erhöhten sich auch im vergangenen Jahr die Herstellererlöse nur moderat um 1,4 Prozent gegenüber Vorjahr.